Streit um Koloniales Erbe in Berlin Namibier pochen auf Entschädigung In New York sind Schädel von Ovaherero und Nama aus einer Berliner Sammlung aufgetaucht. Das sei typisch für den Umgang mit „Human Remains“, sagen Kritiker Von Susanne Memarnia 13.10.2017
Späte Sühne „Wo ist die Gerechtigkeit?“ Der Aktivist Israel Kaunatjike spricht im Interview über die schleppende Anerkennung des Völkermordes an den Herero durch die deutsche Kolonialmacht. Interview von Lena Kaiser 9.4.2017
Kolonialismus Nachfahren der Opfer des deutschen Völkermordes an den Herero klagen in New York gegen die Bundesrepublik – in die Diskussion um Reparationszahlungen kommt Bewegung. Doch die Schatten des Kolonialismus sind lang, zu viele haben davon profitiert ▶ Schwerpunkt SEITE 43–45 Payback-Time Von Benno Schirrmeister und Lena Kaiser Ausgabe vom 8.4.2017, Seite 53, Nord Download (PDF)
Deutsche Kolonialgeschichte vor Gericht Milliarden für Völkermord Nach den Herero und Nama, die den kolonialen Genozid überlebten, will nun auch Namibias Regierung Entschädigungen aus Deutschland. Von Dominic Johnson 17.3.2017
Deutschlands Völkermord in Namibia Herero und Nama klagen Mit einer Klage in den USA wollen die Volksgruppen, die während der deutschen Kolonialzeit Opfer eines Genozids wurden, Entschädigung erreichen. Von Dominic Johnson 6.1.2017
Debatte Genozid in Deutsch-Südwestafrika Guter Zeitpunkt für Reparationen Kommentar von Ursula Ackrill Vor über 100 Jahren verübten Deutsche einen Genozid an Nama und Herero. Eine Entschädigung für die Nachkommen ist zwingend geboten. 23.10.2016
„Das konstituiert Völkermord“ Geschichte Die Deutschen wollten das Volk der Herero vernichten, sagt der Afrikaforscher Jürgen Zimmerer. Und fordert eine Resolution Von Felix Hackenbruch Ausgabe vom 14.7.2016, Seite 2, Der Tag Download (PDF)
Unter Ausschluss der Betroffenen Politik Erstmals hat die Bundesregierung den Mord an den Herero und Nama als Völkermord bezeichnet. Doch die Volksgruppen sind von den Gesprächen zwischen Deutschland und Namibia ausgeschlossen Ausgabe vom 14.7.2016, Seite 2, Der Tag Download (PDF)
Kommentar Völkermord in Namibia Schluss mit dem Eiertanz Kommentar von Tobias Schulze Jetzt gelten andere Regeln: Mit der Armenien-Resolution war die Regierung unter Druck geraten, den Genozid in Namibia anzuerkennen. 13.7.2016
Debatte Völkermord an den Armeniern Wer A sagt, muss auch N sagen Kommentar von jürgen Zimmerer Der Armenien-Resolution muss eine Namibia-Resolution folgen. Denn auch in der deutschen Kolonialgeschichte gab es einen Genozid. 2.6.2016
Kolonie Bundesregierung erkennt deutsche Verantwortung für Taten in Namibia an „Völkermord und Kriegsverbrechen“ Ausgabe vom 11.7.2015, Seite 4, Politik Download (PDF)
Mit aller Macht die Augen verschließen – das ist beschämend ESSAY Der Historiker Jürgen Zimmerer über das Unvermögen der Politik, sich Deutschlands Kolonialgeschichte und den Folgen zu stellen Von Jürgen Zimmerer Ausgabe vom 9.7.2015, Seite 4, Schwerpunkt Download (PDF)
Deutscher Kolonialismus in Namibia Das Ende der Geduld „Wir sind nicht bereit, nochmal 100 Jahre zu warten“, sagen die Nachkommen der Opfer des Völkermords an Namibias Herero und Nama. Von Dominic Johnson 8.7.2015
Namibier verweigern Herero-Küsschen KOLONIALKRIEG Eklat bei Herero-Schädelübergabe in der Berliner Charité: Staatsministerin Pieper von empörter namibischer Delegation ausgebuht Von D.J. Ausgabe vom 1.10.2011, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Rückgabe von Herero-Schädeln "Die Wahrheit muss ans Licht" Wir sind nicht von unseren deutschen Kollegen begrüßt worden, sagt Namibias Kulturminister Kazenambo verärgert. Es sei schockierend gewesen. Interview von Rolf-Henning Hintze 30.9.2011
Eklat bei Rückgabe der Herero-Gebeine Bis auf die Knochen blamiert Die Zeremonie zur Rückgabe von 20 Schädeln namibischer Opfer des deutschen kolonialen Genozids gerät zum deutsch-namibischen Showdown. Von E. Beis und D. Johnson 30.9.2011
Eine frage der politischen ethik Von MANFRED HINZ Ausgabe vom 12.8.2004, Seite 04, der lange text Download (PDF)
Die Befreier fühlen sich immer freier Namibias herrschende Ex-Befreiungsbewegung Swapo wird immer selbstherrlicher. Die Verfassung wird geändert, damit Präsident Nujoma länger regieren kann. Kritiker konstatieren eine „Kultur der Angst“ ■ Von Kordula Doerfler Von Kordula Doerfler Ausgabe vom 10.12.1998, Seite 11, Ausland Download (PDF)