Ohne Frühstück irgendwo da draußen in den Kartoffelfeldern vor Moskau: Vor zehn Jahren ließ eine Chessna 172 die sowjetische Flugabwehr alt aussehen ■ Von Wladimir Kaminer
■ Prozessauftakt gegen den Notar, der ein Mosaik aus dem Bernsteinzimmer verkaufen wollte / Hat der „Erbe“ des Wehrmacht-Soldaten das geraubte Mosaik rechtmäßig „ersessen“?
Menschen sehen uns an, aus tiefschwarzen Gründen: Die Galerie Eva Poll erinnert mit einer Ausstellung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zu sehen sind vor allem die Arbeiten russischer Künstler aus den 70er- und 80er-Jahren ■ Von Michael Nungesser
■ Im „Beutekunst“-Streit sind das Bernsteinzimmer und das Troja-Gold nur die Filetstücke. Deutschland beansprucht 200.000 nach 1945 in die UdSSR verschleppte Kunstobjekte
■ Für Professor Machmud Achmetowitsch Garejew, Präsident der Russischen Akademie der Militärwissenschaften, schält sich eine neue Weltordnung heraus, die unter der Ägide der USA steht
Der Antisemitismus hat in Rußland Tradition. Schon Dostojewski und Tolstoi schürten antijüdische Ressentiments. Stalin ließ die Juden systematisch verfolgen, und Breschnew machte den Antizionismus zur Staatsdoktrin. Ihre heutigen Erben von der KP heizen nun den Antisemitismus zu Wahlkampfzwecken an ■ Von Klaus-Helge Donath
Im Laboratorium, in dem Lenin nach seinem Tod vor 75 Jahren einbalsamiert wurde, geht es nun um die finale Wiederherstellung von kugelzerfetzten Gangsterleichen ■ Von Helmut Höge