■ Rund hundert Menschen kamen bisher bei Zusammenstößen in Slawonien um/ Chef der Luftwaffe droht mit Beschießung kroatischer Stellungen/ Abtrünnige Republiken haben ihre eigene Währung
Nach dem Ende der Kämpfe in Slowenien wird in Ljubljana über die Zukunft nachgedacht/ Informationsminister Kacin rechnet die Kosten des Krieges vor und weist die Nachricht, daß Slowenien Waffen aus dem Libanon erhalten hat, zurück ■ Aus Ljubljana Hilde Platen
In Klagenfurt, dem Zentrum der slowenischen Minderheit in Österreich, glaubt kaum einer an Frieden in Jugoslawien/ Doch das Gerede vom Anschluß Sloweniens an die Alpenrepublik halten die meisten für „a bißerl sentimental“ ■ Aus Klagenfurt Heide Platen
Auch nach dem Ablauf des Ultimatums werden die slowenischen Grenzübergänge weiterhin von der Bürgerwehr kontrolliert/ Jugoslawischer Verteidigungsminister will Kampf um Slowenien aufgeben ■ Aus Ljubljana E. Rathfelder
In den slowenischen Orten im Grenzgebiet herrscht 24 Stunden vor Ablauf des Ultimatums der jugoslawischen Regierung wachsame Ruhe/ Das Bundesheer auf der österreichischen Seite fühlt sich aufgewertet: Jetzt sind alle froh, daß es uns gibt ■ Aus Radkersburg Heide Platen
■ EG verhängt Waffenembargo gegen Jugoslawien und setzt Finanzhilfe aus/ EG-Delegation reist erneut nach Belgrad/ Freundet sich Serbien mit der slowenischen Unabhängigkeit an — auf Kosten Kroatiens?
■ Nach der Freilassung der gefangenen Soldaten und dem Abbau der Barrikaden richtet sich die Aufmerksamkeit Jugoslawiens auf Sonntag mittag: Bis 12 Uhr muß Slowenien die Grenzübergänge an die Bundesbehörden zurückgegeben haben
■ Eine Reise in die Provinz der Sowjetunion: auf die Halbinsel Kamtschatka. Lachs ist alltäglich, Gemüse ein Leckerbissen. Nach sechs Jahren Perestroika: Angst vor der Marktwirtschaft und ausgedehnte Waldspaziergänge. VON TRISTAN TROLL
■ Nach der Erklärung des Waffenstillstands vom Mittwoch durch die jugoslawische Armee verhandeln die Konfliktparteien. Zu Kampfhandlungen kam es am Donnerstag trotz der Drohungen der Armeeführung, im Falle...
■ Die in Berlin lebenden Slowenen betrachten mit Befremden die Reaktionen der EG und der USA auf die Krise in Jugoslawien/ Eine Krisengruppe soll Hilfe für ihre Landsleute in der Heimat organisieren