Der kleine Tod der Subkultur lässt sich an einer Kreuzung im Hamburger Stadtteil Ottensen studieren: Niemand meint es böse, es ist einfach kein Platz mehr dafür vorhanden
Optimismus ist schwer. Aber immer, wenn unsere Kolumnistin den Glauben an die Menschheit beinahe verliert, passiert doch wieder etwas ganz Wunderbares.
In Hamburg ist eine Siedlung rustikaler Norwegerhäuser fast komplett erhalten. Entstanden als Behelfsheime für NS-Funktionäre sind sie heute hoch begehrt.
Eine Reise kann horizonterweiternd sein. Und das Ankommen. Raus aus dem Bahnhof, so unsere Kolumnistin, sieht man gleich, wie diese Stadt Ankommende anspricht.
Oft, sagt unsere Kolumnistin, überwältigt sie die Stadt: die Menschen, ihr Elend, ihre Gemeinheit. Aber auch ihre Güte und Fröhlichkeit überwältigen sie.