Wissenswertes über Engerling, Speckkäfer, Bücherwurm und gemeine Hausratte: Die Ausstellung „Heimliche Untermieter“ eröffnet in Coburg ■ Von Anja Schermuly
Wer hat Angst vor der Unternehmenskultur? Der Kulturbetrieb sollte sich auf seine diagnostischen und vergleichenden Potentiale besinnen ■ Von Dirk Baecker
Wie man mit Entfremdung ganz gut zurechtkommen kann: Siegfried Kracauer ist zurück – in vier neuen Veröffentlichungen. Der Briefwechsel Kracauer–Panofsky schließt die Lücke zwischen Frankfurter Schule und Warburg-Institut ■ Von Jörg Lau
Arabische Intellektuelle sind in Deutschland im Vergleich zu Frankreich oder England rar. Schreiben auf deutsch schafft neue Identität ■ Von Mona Naggar
Im Prozeß gegen Safwan Eid versucht seine Anwältin Gabriele Heinecke, die Zeugen, die ihn belasten könnten, herabzuwürdigen und brisante Aussagen zu Bagatellen zu erklären ■ Aus Lübeck Jan Feddersen
Abu Said gilt den ägyptischen Fundamentalisten als Lügner, Ketzer und Verleumder. Als Apostat wurde er von seiner Frau zwangsgeschieden. Er selbst aber verehrt den Koran. Seine Thesen sind jetzt endlich übersetzt ■ Von Susanne Enderwitz
Fast die gesamte Musikszene Algeriens lebt im Pariser Exil. Doch die Morde an Popsängern schüchtern nicht nur ein, sie geben dem Rai auch neue Botschaften. Unter Parolen wie „L'Algérie, la vie!“ geht die Vorstadt auf die Barrikaden ■ Von Thomas Haak
In den vergangenen vier Jahren hat sich in Berlin eine Szene junger Leute aus Exjugoslawien gebildet. Musik und die Ablehnung der Kriegstreiber verbindet sie ■ Von Frank Hofmann
■ Gedanken eines literarischen Oberkellners: Der scheidende Literaturchef der "FAZ", Gustav Seibt, über den Reiz der Macht und die Erleichterung beim Abschied von ihr, über die Kriterien der Literaturkriti
Braucht der Liberalismus philosophische Schützenhilfe? Das Kulturforum der Sozialdemokratie lud die Philosophen Michael Walzer und Seyla Benhabib ins Berliner Willy-Brandt-Haus ■ Von Mariam Niroumand
Vier verschollene Feuilletons aus den frühen dreißiger Jahren: über die exotische Gestaltung der Vergnügungslokale, die Berliner Gereiztheit, das Schicksal bürgerlicher Möbel in der Rezession und das Hellsehen ■ Von Siegfried Kracauer