Zweimal „Blind“ von Lot Vekemans Wegen Familie und so Leonie Rebentisch inszeniert „Blind“ von Lot Vekemans in Hannover, Judith Jungk in Osnabrück. Die Ambivalenz des Kammerspiels loten sie unterschiedlich aus. Von Jens Fischer 10.2.2026
Ausstellung über DDR-Theatergeschichte Vorhänge, die sich nie öffneten DDR-Geschichte in Stücken und Lücken: Eine Ausstellung der Ernst-Busch-Schauspielschule erinnert an Dramen, deren Premieren verboten wurde. Von Esther Slevogt 4.1.2026
Künstliche Intelligenz am Theater Revolution? Ohne uns Mateja Meded hat in Stuttgart Thomas Köcks Dystopie „KI essen seele auf“ inszeniert. Die Technikskepsis teilt die mit anderen Zukunftsschauspielen. Von Björn Hayer 2.12.2025
Theaterstück nach Kae Tempest Illustration durch die Hintertür Am Deutschen Theater Berlin inszeniert Sebastian Nübling „Let them eat Chaos“ als Stationendrama. Der Drive des Originals leidet etwas. Von Eva Behrendt 30.11.2025
Tanztheater über das Fremdsein Gesten der Angst und der Hoffnung Im Tanzstück „All Our Stories“ am Theater Osnabrück geht es um Aufbrüche, Fremdheit, Heimweh. Dazu erklingt Musik des Komponisten Kinan Azmeh. Von Jens Fischer 6.11.2025
Ein Tanzstück zum Abschied Am Ende tanzen die Skelette Constanza Macras und ihr Ensemble Dorky Park nehmen Abschied von der Volksbühne. „Goodbye Berlin“ spielt im Berlin der 1930er Jahre und der Gegenwart. Von Katja Kollmann 2.11.2025
„Die Perser“ in Göttingen Den Mut finden, selbst zu handeln Vor fast 2.500 Jahren wurden „Die Perser“ erstmals aufgeführt. Nun hat die Regisseurin Ivana Sokola das antike Drama mit Anspielungen auf die Gegenwart versehen. Von Jens Fischer 29.10.2025
Die Seitenwende der taz Drei ostdeutsche Frauen besiegen den Kapitalismus Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann denken für die taz eine Nacht lang über den Zustand der Solidarität nach. Und sie würfeln dabei. Von Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann 17.10.2025
Spionage-Jugendroman Plötzlich Fahnenappell Als der Vater auffliegt, muss die Familie über Nacht vom Westen in die DDR ziehen: Maja Nielsen hat einen historischen Spionagefall spannend verarbeitet. Von Eva-Christina Meier 20.10.2025
„Das rote Haus“ am Maxim Gorki Theater Die Geschichte ist noch nicht vergangen Das Stück „Das rote Haus“ am Maxim Gorki Theater blickt auf ein Arbeiterinnenwohnheim in den 1960er Jahren. Basis sind Romane von Emine Sevgi Özdamar. Von Katrin Bettina Müller 8.10.2025
Neuer Intendant der Oper in Hamburg Die entscheidende Gabe Tobias Kratzer ist neuer Intendant an der Staatsoper Hamburg. Er beginnt mit einem mutigen Zugriff auf Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“. Von Dagmar Penzlin 30.9.2025
NDR-Entscheidung zu „Klar“ Von wegen „Cancel-Culture“ Kommentar von Wlada Froschgeiser und Jonas Kähler Der NDR trennt sich von der umstrittenen Moderatorin Julia Ruhs. Das ist keine linke Agenda, wie Rechte fabulieren. Das ist Qualitätssicherung. 19.9.2025
Dystopisches Theater in Frankfurt Der Hang, der zu rutschen droht Zum Spielzeitauftakt hat das Schauspiel Frankfurt zwei Stücke in Auftrag gegeben. Es geht um Dystopien der Gegenwart – ewiges Leben und Zeitenwenden. Von Shirin Sojitrawalla 17.9.2025
Horrorfilm „Weapons“ Öffne die Arme für die Nacht Viel Lob auf Kredit gab es für Zach Creggers Spielfilm „Weapons“. Was wie spukhafter Horror beginnt, gerät mehr und mehr zur Genreparodie. Von Tim Caspar Boehme 11.8.2025
Kunstbiennale an der Nordsee Sich gegen den Rhododendron behaupten In diesem Sommer findet die zweite Ausgabe der Ostfriesland Biennale statt. Was kann die bildende Kunst auf dem platten Land? Von Hilka Dirks 11.8.2025
Dokumentarfilmerin Aysun Bademsoy Leben im Schwebezustand Die Kinothek Asta Nielsen Frankfurt zeigt die erste Retro der Dokumentarfilmerin Aysun Bademsoy. Sie blickt auf Fußballerinnen, Migration und Terror. Von Fabian Tietke 24.7.2025
Nachruf auf Regisseur Claus Peymann Der moralische Anstaltsleiter Er glaubte an die verändernde Kraft des Theaters: Zum Tod des Regisseurs und Intendanten Claus Peymann, der in Wien und Berlin Spuren hinterließ. Von Uwe Mattheiß 17.7.2025