Helenenstraße spaltet Politik Sexverkauf in der Sackgasse Auch das vergleichsweise behütete Bremen hat eine Bordellstraße. Die Verhältnisse, unter denen sich junge Frauen dort prostituieren, sind fragwürdig. Von Gaby Mayr 29.11.2025
Heilsames Patchwork Die Romni-Künstlerin Małgorzata Mirga-Tas stellt ihre Textilcollagen im Kunsthaus Bregenz aus – und macht die Kultur ihrer Vorfahren sichtbar Von Jana Janika Bach Ausgabe vom 24.5.2025, Seite 47, kulturrausch Download (PDF)
Strukturelle Benachteiligung von Roma Leben in der Sackgasse Loloč Selimovič ist Rom und mittlerweile seit fast 30 Jahren in Deutschland. Er lebt im Flüchtlingsheim, genauso lang, seit fast 30 Jahren. Von Susanne Memarnia 8.4.2024
Fan blickt auf die Partie Union-Neapel Forza Napoli statt Forza Fontane Antonino Verde in Ribbeck im Havelland huldigt statt dem „Birnbaum“ lieber dem SSC Neapel. Er freut sich auf dessen Spiel im Berliner Olympiastadion. Von Gunnar Leue 23.10.2023
Zwangsräumungen wegen Brandschutzmängeln Rausschmiss ohne Warnung In Duisburg-Hochfeld kämpft ein Kulturzentrum gegen strukturellen Rassismus und Zwangsräumungen. Die treffen vor allem viele Rom*nja. Von Fabian Schroer 13.8.2022
Pablo Charlemoine über Aktivismus „Ich will eine andere Gesellschaft“ Pablo Charlemoine alias Mal Élevé ist durch Demos und Politaktionen bekannt. Ein Gespräch über Musik und Aktivismus – und die Manouches in Frankreich. Interview von Darius Ossami 1.8.2021
Bau eines interreligiösen Gotteshaus „Es gibt mehr Religionen in Berlin“ Am Donnerstag war die Grundsteinlegung für das „House of One“ in Mitte. Die taz hat mit den Protagonisten des Drei-Religionen-Projektes gesprochen. Interview von Claudius Prößer 29.5.2021
Topographie-Direktor Andreas Nachama „Politik ist nicht hilfreich“ Andreas Nachama geht als Direktor der Topographie des Terrors in den Ruhestand. Antisemitismus müsse man mit der Kraft der Versöhnung begegnen. Interview von Susanne Memarnia 28.12.2019
50 Jahre Grips-Theater „Eltern sind nicht das Problem“ Ein Gespräch mit Grips-Gründer Volker Ludwig und Regisseur Vassilis Koukalani über alte und neue Stücke, Ironie und das kreative Potenzial der Krise. Interview von Claudius Prößer 8.6.2019
Internet-Radiomacherin im Interview „Monokulturalität sehe ich als Strafe“ Als der Sender Multikulti vor zehn Jahren eingestellt wurde, ging Brigitta Gabrin mit dem Nachfolger multicult.fm auf Sendung. Sie leitet ihn bis heute. Interview von Alke Wierth 22.12.2018
Anmelder der „Unteilbar“-Demo „Ich werde ganz vorne links sein“ Rechtsanwalt Lukas Theune ist Anmelder der Unteilbar-Demo. Sonst verteidigt der Berliner Hausbesetzer, Mieter oder Festgenommene vom Görli. Interview von Erik Peter und Plutonia Plarre 12.10.2018
was tun in hamburg? Von Robert Matthies und Alexander Diehl Ausgabe vom 8.9.2018, Seite 59, hamburg kultur Download (PDF)
Gespräch zum 1. Mai in Berlin-Kreuzberg „Ich bin keine Straßenkämpferin“ Um Blumen zu verkaufen, besetzte Sabine Zelle einen Laden am Kreuzberger Oranienplatz. Mit dem Bezirk veränderte sich die Kundschaft. Am 1. Mai flüchtet sie. Interview von Antje Lang-Lendorff 30.4.2018
taz-Serie Fluchtpunkt Berlin: das Ende Macht’s gut! Zwei Jahre lang hat die taz zwei Flüchtlingsfamilien in Berlin begleitet. Ein persönlicher Rückblick auf zwei Jahre Flüchtlingskrise – und ein Abschied. Von Anna Klöpper 29.8.2017
„Fast vergessenes Pogrom“ Aufarbeitung Für das Festival „eigenarten“ inszeniert Dan Thy Nguyen sein Dokutheater „Sonnenblumenhaus“ über das rassistische Pogrom 1992 in Rostock-Lichtenhagen neu und nimmt Bezug auf aktuelle Anschläge Von Petra Schellen Ausgabe vom 22.10.2016, Seite 59, Hamburg Kultur Download (PDF)
Flüchtling und Mentor für Geflüchtete besprechen Aufführung „Das Stück verengt die Debatte“ Sedef Ecers „Am Rand“ erzählt vom Leben Flüchtender in den Vorstädten europäischer Großstädte. Die Rezensenten kritisieren, dass es keine Perspektive biete. Interview von Jens Fischer 15.10.2016
Der Feinkosthändler Hilal Kurutan blickt auf ein bewegtes Leben zurück. In der Türkei als Teil der aramäischen Minderheit aufgewachsen, hat er sich dort in der 68er-Bewegung engagiert. In Berlin gelandet, gehörte ihm für ein paar Jahre das SO36, aus dem er einen multikulturellen Ort machte. Ein Gespräch über Judo und Christsein, Feinkost und Linkssein „Ich will mein Leben nicht als Egoist leben“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 24.9.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Dank für schmerzhafte Erkenntnisse KULTURCRASH Zum vierten Mal setzt sich das Festival „Krass“ zehn Tage lang künstlerisch mit transnationalen Phänomenen auseinander. Im Fokus diesmal: die Herausforderungen der Flüchtlingskrise Von Robert Matthies Ausgabe vom 20.2.2016, Seite 59, Hamburg Kultur Download (PDF)