Apokalyptische Albtraumbilder in Hochglanzoptik. "Melancholia" steckt voller antimoderner Impulse, mit der depressiven Hauptfigur hat Lars von Trier ein Alter Ego geschaffen.
Die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau ist eine Schau der Superlative. Schade, dass sie sich nicht an den deutsch-polnischen Alltag von heute heranwagt.
Der Verlag S. Fischer feiert sein 125-jähriges Bestehen. Monika Schoeller führte ihn erfolgreich ins neue Jahrtausend und übergab die Leitung dann einer Gruppe junger Leute.
"Von Gold waren die Decken...": Herr Bannasch von der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau erzählt vom Schatz des Juliusturms in der Zitadelle Spandau in Berlin.
KOMMUNISMUS Die Erkundung eines bizarren Denkmals: Alain Badiou, dessen Schrift „Die kommunistische Hypothese“ bei Merve neu auf Deutsch erscheint, ist einer der letzten Meisterdenker der einstigen „Neuen Linken“
Jorge Semprún kämpfte aktiv gegen Franco und Hitler, auch im KZ. Später setzte er sich selbstkritisch mit dem Stalinismus auseinander. Jetzt ist er verstorben.
Zur Eröffnung der Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" darf der Mitinitiator Tilmann Spengler nicht einreisen. Die deutschen Abgesandten nehmen es hin.
Brigitte Platzek ist Mutter von 18 Kindern. Seit eine Vermögensberatung ihre Altersvorsorge mit Lehman-Aktien verzockt hat, demonstriert sie jede Woche mit anderen Geschädigten.
Der Chaosklub hat kein Geld mehr, könnte aber gerettet werden. Viele Fans lehnen das ab und träumen von einem Neuanfang in der Bayernliga. Sonst hilft womöglich Uli Hoeneß.
Thomas Gottschalk bekommt bald den Grimme-Preis und hört bei "Wetten, dass ..?" auf. Zeit für einen letzten Besuch - an einem Samstagabend in Augsburg.
OBJEKTE UND MODE Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt die Ausstellung „Art & Fashion. Zwischen Haut und Kleid“. In ihr finden Kunst und Mode dort zusammen, wo bisher ungewohnte visuelle Entdeckungen gemacht und die eigenen Standards hinterfragt werden
Die Aufstände in der arabischen Welt werden von HipHop-Songs und Punkrock-Attitüde befeuert. Die Jugend ist nicht länger gewillt, Armut und Zensur hinzunehmen.
Wenig bekannte Namen, starken Willen zu relevanten Themen und eine Fehlentscheidung bringt diese Berlinale. Aber auch Publikums-Tuchfühlung und tolle Wodka-Momente.
HOMMAGE Klaus Staeck ist der Inbegriff des politisch engagierten Künstlers, Sigmar Polke hat sich Zeit seines Lebens der Eindeutigkeit verweigert. Trotzdem waren die beiden gute Freunde. Staeck hat nun eine Polke-Schau in der Berliner Akademie der Künste ausgerichtet