„Hätte ich einen anderen Körper bekommen, ich wäre gern Tänzer geworden“: Ein Porträt des Performers und Schauspielers Bruno Cathomas, der die Bühne auch zur Selbsterforschung nutzt
Im Botanischen Garten entsteht eine Wüstenlandschaft, wenn auch mit leichter Verzögerung.Das Projekt soll auf die weltweite stetige Ausdehnung der Trockengebiete aufmerksam machen
Die Dresden Dolls aus Boston sezieren mit den Methoden des Punk die Zwanzigerjahre. Heute verwandeln sie den Knaack Club in eine Theaterbühne für Klavier, Schlagzeug und Stimme
Dörfer dieser Welt, schaut auf diese Stadt: Die ifa-Galerie zeigt Lagos als ortgewordenen Kollaps und uferloses Experiment. Dabei versäumt sie es, das wahrhaft Radikale der Megacity einzufangen
Die Liebe ist nicht mehr das Geschäft von Mann und Frau, sondern das von einer Menschheit miteiner anderen: Das Arsenal zeigt Filme der frankoschweizerischen Regisseurin Anne-Marie Miéville
Vom „denkmalgerechten“ Umbau beim Olympiastadion spürt der Besucher im Innern der Arena kaum etwas. Hightech überlagert die nationalsozialistische Architektursprache. Nun sollen 35 Texttafeln den „historischen Kommentar“ liefern und beim richtigen Erinnern helfen. Aufklärung soll hier als Teil der Sanierung fungieren
Kreuzberg ist um ein paar Quadratmeter und eine Attraktion reicher: Der Garten der Familie Kalin wechselt von Mitte in den alten Westbezirk. Das Fleckchen Erde haben die Kalins in den 80ern besetzt
Knallharte Didaktik und sanfter Realismus: Das Arsenal zeigt bis Ende März „Klassiker des schwarz-afrikanischen Films“ und zeichnet so die Entwicklungsgeschichte afrikanischer Gesellschaften nach
Picasso, Chagall, die Surrealisten, ach, ganz Europa sich einverleiben: Der „Modernismo Brasileiro“ war radikal und suchte das „brasilianische Gesicht“. Malerinnen mischten ganz entscheidend mit
Gewollt tabulos: Die Ausstellung „Zeichnung“ im Schwulen Museum lässt zwischen Rein und Raus einen roten Faden vermissen und wirkt in ihrer Fixierung auf das Erregungsmoment beinahe bieder
Ein unverbesserlicher Humanist: Der Regisseur Hiroshi Shimizu zeichnete in 160 Filmen ein Panorama der japanischen Gesellschaft. Eine Retrospektive im Arsenal widmet sich dem vergessenen Veteranen