Alfred Grosser war eingeladen, in der Frankfurter Paulskirche zum Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938 zu reden. Der Streit ließ nicht lange auf sich warten.
Piraten zu Gast bei Hanseaten. Nach ihren Festnahmen werden derzeit die ersten Piraten nach Deutschland ausgeliefert und auch schon sehnsüchtig in Hamburg erwartet...
Münsteraner Künstler will Ölkonzern BP übernehmen. Ruppe Koselleck ist der Marathonmann unter den deutschen Aktionskünstlern. Seit neun Jahren schon...
Lady Gaga ist Queer-Avantgarde und macht das zu massenkompatiblem Pop. In Berlin feierte sie die perfekte Popshow "Monsters Ball", Aftershowparty war im Berghain.
Gespräche mit Krähen, Leben zwischen Eiben: In Berlin-Dahlem lebt der Exzentriker Juergen Jonas. Im Freien zwischen Villen, ohne Konto. Unsere Autorin hat ihn dort besucht.
KUNST UND DEMOKRATIE Die Kunst-Werke in Berlin zeigen mit der Ausstellung „Early Years“ ein aufschlussreiches Gruppenbild der engagierten, jungen polnischen Kulturszene
UNGEDULD Monika Lüke über ihren Stil als Deutschlandchefin von Amnesty International, die Prägung einer Pastorentochter und ihre Gewissensbisse gegenüber Taxifahrern
Kastration des Geldes: Es gibt vielfältige Versuche, sich dem kapitalistischen Verwertungsprozess und seinen Folgen zu entziehen. Imma Harms tauscht und gibt.
Fassbinders Skandalstück "Der Müll, die Stadt und der Tod" in Mülheim an der Ruhr inszeniert von Roberto Ciulli, der die Geschichte in zwei weitere Fassbinder-Stücke einbettet.
Rainer Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod", soll - trotz Protesten - morgen in Mülheim an der Ruhr seine deutsche Uraufführung erfahren.
GROSSE FRAGEN Die Brüder Grimm und das Künstlerprekariat: Der Regisseur Simon Solberg überschreibt am Schauspiel Frankfurt Klassiker mit Gegenwart und Witz
Ulf Poschardts „Vanity Fair“-Editorials sind bereits Klassiker der Trendforschung. Das zeigt „Das Beste aus 2007“, eine Raubkunst-Arbeit von Kito Nedo und Dominikus Müller in der Galerie Center
Die iranische Jugend musiziert im Keller oder im Ausland. Ein Besuch bei der Teheraner Rockband Dash, die nicht politisch sein will, es aber mit ihrer Sehnsucht und ihrer Ästhetik doch ist.