Was nützt Entwicklungshilfe? Wo Wasser rar ist, hat Macht, wer über Wasser verfügt, und Brunnenbau durch Fremde ist ein politischer Akt. Szenen aus Senegal ■ Von Erik Schadde
Sie fahren zehn Tage lang, rund um die Uhr. Schlaf? Kaum daran zu denken, denn die Zeit läuft. Es geht durch Wüsten und über die Rocky Mountains, und im endlosen, kräfteraubenden Treten zerfließt die Gegenwart. Jedes Jahr im August sind sie 4.700 Kilometer unterwegs, von Los Angeles nach Georgia – auf dem Rad. Warum bloß? ■ Von Norbert Thomma und Jo Magrean (Fotos)
■ Serie: die letzten Tage des Krieges (Teil 5) / Wo man sich heute in Neukölln erholt und Fußball spielt, standen früher Baracken des KZ-Außenlagers Sachsenhausen
Ein Friedhofsvorsteher zeigt seinen Friedhof / Christliche Motorradfahrer in Lederwams und Beinkleid bei Gottesdienst und Lagerfeuer ■ Von Gabriele Goettle
Beim Wiederaufbau des vom Beben zerstörten Kobe sind die gleichen Kräfte am Werk, die aus Japan nach dem Krieg eine führende Wirtschaftsmacht formten: Bürgersinn und staatliche Lenkung ■ Aus Kobe Georg Blume
Mustafa Gürkan, Vorsteher des Kurden-Dorfes Derno, wird seit sechs Wochen vermißt / In einem Interview deckte er die Zusammenarbeit von türkischen Medien und Militär auf ■ Aus Istanbul Ömer Erzeren
Der Stoff, aus dem Berlin gemacht ist – eine taz-Reihe (Teil 3): Im Havelstädtchen Glindow bei Werder werden seit über hundert Jahren rotglühende Ziegel für die Hauptstadt gebrannt ■ Von Rolf Lautenschläger