GIPFELTREFFEN Die G-8-Staaten könnten erstmals eine Erderwärmung von maximal 2 Grad für notwendig erklären. Ehrgeizige Reduktionsziele bleiben allerdings wohl wieder aus
Polizei startet Verhaftungswelle gegen Aktivisten, die bereits im Mai demonstrierten. In Rom gibt es militante Aktionen, in L'Aquila bleiben Bars geschlossen.
G-8-GIPFEL Dem jährlichen Treffen der mächtigsten Regierungschefs droht kommende Woche in L’Aquila das Ende. Die Protestszene lehnt sich deshalb schon mal zurück
Die Finanzminister denken bei ihrem G-8-Treffen schon wieder nur ans Sparen. Doch gerade US-Minister Timothy Geithner warnt vor einer zu raschen Beendigung der Konjunkturmaßnahmen.
Französische Zeitschriften für Kinder und Jugendliche haben Reklame von Atomkonzernen gedruckt - ohne sie zu kennzeichnen. Die französische Werbeaufsicht ist empört.
Wegen angeblicher Korruptionsvorwürfe wird der frühere Verteidigungsminister Raúl Baduel in Venezuela von Angehörigen des militärischen Geheimdiestes festgenommen.
US-Behörden ordnen an, das Unternehmen des mutmaßlichen Betrügers Madoff zu liquidieren. Er soll die Renditen statt aus Gewinnen mit dem Geld neuer Klienten finanziert haben.
Wirtschaftswachstum geht nur mit "freiem Markt und Freihandel", verkündet der scheidende US-Präsident George W. Bush in Lima - und wettert gegen Regulierung.
Beim Pariser Autosalon herrscht grüne Welle: Elektroautos, Spritsparen, Umweltschutz finden sich allüberall. Doch die überwiegend männlichen Messebesucher interessieren sich wie eh und je vor allem für die schnellen, teuren Spritschleudern
Die größte Bankenkrise seit 1929 kann nicht einfach weggelächelt werden, meint der grüne Finanzexperte Gerhard Schick. Er fordert einen Untersuchungsausschuss.