„Alles, was wir getan haben, war zu grooven“: Was er gesät hat, treibt zyklisch neue Blüten – ohne Roy Ayers kein Disco, kein HipHop und kein House. Ein Album mit unveröffentlichten Songs lädt nun ein, den Meister aller Klassen ganz neu zu entdecken
Teddy, der Inkommensurable (12 und Schluss): Wo Adorno, der Theoretiker der Negation, doch positiv wurde. Und welche Einsicht ihm verschlossen blieb, weil er zu früh starb. Vier Bausteine zu einer zeitgemäßen Lesart der Kritischen Theorie
Viele Filme auch bedeutender Regisseure kommen gar nicht mehr in die deutschen Kinos. Stimmt also die kulturpessimistische Diagnose, dass die Multiplexe mit ihren Blockbustern mittlerweile das Arthouse gefressen haben? Nein, sie stimmt nicht!
Seit einiger Zeit geistert ein neuer Anglizismus durch die Hallen der Wissenschaft: „Open Access“. Das Zauberwort steht für die weltweite kostenlose Verbreitung wissenschaftlicher Texte im Internet
Salzburg schwelgt in Orientfantasien: Eröffnet wurden die Festspiele vor drei Wochen mit der „Entführung aus dem Serail“, nun verabschiedete sich der Komponist Hans Werner Henze mit seiner Märchenoper „L’Upupa“ von der Bühne. Ein Überblick
Als das Geld nicht mehr vom „Fauzeh“ kam, wurde Gratis-Caipi durch Bezahlbier ersetzt: Der Journalist Constantin Gillies hat eine Sicherheitskopie über die wilden Jahre der Dotcom-Ära angelegt
Mit ihrem Projekt „Die Offene Stadt: Anwendungsmodelle“ widmet sich die „Kokerei Zollverein“ in Essen unterschiedlichen Formen des politischen Engagements im öffentlichen Raum. Und setzt sich auch mit ihren ungewöhnlichen Präsentationsformen von herkömmlichen Ausstellungen ab
In Halle, Sachsen-Anhalt, wird mindestens dreifingerbreit überkandidelter gemordet als in Raymond Chandlers L. A.: Stefan Maelcks erster Hank-Meyer-Roman „Ost Highway“