Neue Runde von Friedensgesprächen für Sudan startet ohne große Hoffnungen. In den Ölfördergebieten des Landes wird längst wieder gekämpft. Sudans Armee rüstet sich mit Ölgeldern auf und vertreibt die Bevölkerung in den Fördergebieten
Zehn Jahre nach der Zerstörung der Babar-Moschee in Nordindien regieren wieder gemäßigte Kräfte. In Gujarat wird jedoch mit Antiislamismus Wahlkampf gemacht
Der Kinderhandel Richtung Elfenbeinküste kommt wegen des neuen Krieges zum Erliegen, berichtet ein Hilfswerk. Andererseits bleiben viele Migrantenkinder auf den Plantagen des Landes mittellos zurück. Ihre Zukunft: Sklaverei oder Kanonenfutter
In der Demokratischen Republik Kongo fordert die Zivilgesellschaft Konsequenzen aus den Erkenntnissen einer UN-Kommission über die illegale Ausbeutung der natürlichen Reichtümer des Landes. Die Kirchen übernehmen dabei rhetorisch die Führung
Der Westafrika-Gipfel in Abidjan beschließt die Entsendung einer Eingreiftruppe in die Elfenbeinküste, um dort einen Friedensprozess zwischen Regierung und Rebellen zu ermöglichen. Aber radikale Anhänger der Regierung lehnen das ab
Die traditionsreiche Kommunistische Partei Frankreichs ist bei den Präsidentschaftswahlen gnadenlos abgeschifft. Trotzdem hält ihre Führung auch bei den bevorstehenden Parlamentswahlen am Zusammengehen mit den Sozialdemokraten fest
Als Bundespräsident Rau auf seiner Afrikareise die legendäre Wüstenstadt Timbuktu besuchte, ging ein Teil seines Anhangs verloren. Der Berichterstatter strandet nachts vor einem gegrillten Schakal
Acid für Fortgeschrittene: David Lynchs „Mulholland Drive“ ist ein ornamentaler Reigen über Glanz und Scheitern in L. A., bei dem der Zuschauer den Wirrnissen der Psyche komplett ausgeliefert wird
Das World Trade Center war das Schriftzeichen einer gigantischen Rhetorik des Exzesses an Verschwendung und Produktion. Von dort oben machte es Lust, New York als Konzeptstadt zu entziffern: Einige historische Anmerkungen zur Tragödie von 2001