Schicke neue Künstlernamen, Heimlichkeiten und ein Kurs in Graffiti-Entschlüsselung: Vier Damen und ein Herr retten die Ehre der Senioren als Graffiti-interessierte Zeitgenossen beim „Senior Street Art“-Workshop im Wrangelkiez
Verschmelzung, Aneignung, Einverleibung: Die brasilianische Kultur ist voll von Strategien, Identität und Differenz zusammenzudenken. Das HAU zeigt deshalb 10 Tage lang Theater aus Brasilien
Am Dialog der Generationen haben sich schon manche die Zähne ausgebissen. Isabella Mamatis hat sich deshalb mit weichen Nudeln in ein Kiezprojekt gestürzt, das die soziale Isolation, vor allem der Alten, endlich knacken will
Die Mutter, die sich immer einmischt, die Zensur und die Wünsche des Publikums: Nikolai Khalezin, Autor aus Weißrussland, beim Stückemarkt des Theatertreffens
Zwei Theaterinszenierungen fesseln das jugendliche Publikum, gerade weil sie keine Zugeständnisse an die Fernsehästhetik machen: „Die Kindertransporte“ in der Regie von Hans-Werner Kroesinger, „Herons – Reiher“ in der Regie von Anna Zimmer
Was tun mit 5.000 Tonnen verstrahlten Molkepulvers? Ab zur Bundeswehr damit! Dann in die Dekontaminationsanlage! Die war in Hessen nicht durchsetzbar. Im Emsland wurde sie schließlich gebaut
Die schönste Musik ist für Schneider TM die, die vom Himmel fällt. Passiert aber selten. Über Haltung, Politik,Verschwendung und Schrumpfung im Musikbetrieb Berlin redet er mit Barbara Morgenstern
Kapitalismuskritik mit Knuddelbauch und Wohlfühlfaktor: In der Regie von Rafael Sanchez wurde „Augusta“, Richard Dressers Komödie aus dem Putzkolonnenleben, in der Schaubühne uraufgeführt
Seit 25 Jahren gehört die endart Galerie zu Kreuzberg. Nun soll das Haus an der Oranienstraße verkauft werden.Weil endart-Betreiber Klaus Theuerkauf drastische Mieterhöhungen befürchtet, findet heute ein Benefizkonzert statt
Unmöglich, diese Geschichten alle unter einen Hut zu kriegen: Die Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ im Rathaus Schöneberg erzählt vom Leben im Bayerischen Viertel, bevor die Nazis einen großen Teil der Bevölkerung vernichteten
Zwischen Plansollerfüllung, Glätte und Eleganz: Death Cab For Cutie spielten im ausverkauften Postbahnhof ein nahezu perfektes, aber in seiner Gehetztheit leider wenig mitreißendes Konzert