USA In seiner Rede zur Lage der Nation greift US-Präsident Obama den Kongress an, spricht von sozialer Gerechtigkeit und präsentiert einen Gegenentwurf zum republikanischen Mantra des Staatsabbaus
Der Norden Sudans behält Öl aus dem Süden als Kompensation für die Nutzung einer Transitpipeline ein. Der Süden will sich jetzt wehren und die Pipeline trockenlegen.
Militärhörige Richter drohen dem zivilen pakistanischen Regierungschef Gilani. Falls das Oberste Gericht ein Verfahren eröffnet, dürften seine Tage gezählt sein.
Der Staatsanwalt beantragt für den gestürzten ägyptischen Präsidenten die Todesstrafe. Mubarak soll die Gewalt gegen friedliche Demonstranten angeordnet haben.
Deutschland musste der Holocaust-Leugner David Duke schnell wieder verlassen. In Österreich hingegen ist der US-Amerikaner seit Jahren schon wohlgelitten.
Mit der "Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten" entsteht in Caracas ein weiteres, eher lockeres Forum des Südens über ideologische Grenzen hinweg.
Ein "Supercommittee", das parteipolitisch paritätisch besetzt ist, soll gigantische Einsparungen für den US-Haushalt vorschlagen. Die Aussichten sind dürftig.
Washingtons Kuba-Vermittler Bill Richardson hat enttäuscht die Insel verlassen. Weder Gespräche über einen mutmaßlichen Spion noch der Besuch eines Militärhospital fanden statt.
Präsident Calderón kündigt in seiner Regierungserklärung an, die Mafia auch künftig mit militärischen Mitteln zu bekämpfen. Seit 2006 hat der Drogenkrieg 40.000 Opfer gefordert.
Die Gewerkschaft rief zu einem zweitägigen Generalstreik gegen die Rechtsregierung auf. Die Regierung sagt, das war ein Flop, die Funktionäre hingegen sind zufrieden.
Das Militär verschärft den Druck auf Organisationen von Menschenrechtlern, die Gelder aus dem Ausland erhalten. Nichts habe sich gebessert, klagen diese.
Tausende gedenken der drei pakistanischstämmigen Männer, die von mutmaßlichen Plünderern getötet wurden. Es war der Vater eines der Opfer, der Rache verhinderte.