Am Anfang stand die Kürzung des Geldes. Am Ende ein Symposion und die Gründung einer Stiftung: Wie Hamburger Künstler die Kulturbehörde bezwangen – vorerst
Früher hatte man noch Gefühle: Margarethe von Trottas Melodram „Ich bin die Andere“ erzählt von einer Tochter, die sich in drei Persönlichkeiten spaltet, weil sie ihrem Vater verfallen ist – als wäre der Freud’sche Familienroman nie revidiert worden
Lyrik, so weit das Auge reicht: 200 Gedichte hat der Hamburger Literat und Schauspieler Nicolas Nowack in der Anthologie „Nordsee ist Wortsee“ versammelt. Es ist der erste Sammelband seiner Art. 60 Autoren von Heine über Heißenbüttel bis zu Kunert und Mayröcker sind darin vertreten
Thomas Kunadt verbringt sein Leben damit, die Schiffe zu fotografieren, die Hamburg anlaufen. Nebenbei versucht er eine Liste aller Schiffe anzulegen, die jemals die Meere befahren haben. Während des grauen Winters an der Elbe arbeitet er in Hongkong. Reeder und Schiffsfonds als Kunden
Vom Chlorophyllmangel im Lustgarten zur Arbeiterbelehrung im Humboldthain und der „Perle von Zehlendorf“: Kaija Voss hat einen historischen Führer durch „Die Parks der Berliner“ geschrieben
Der Familienbetrieb Siebert hat das Bäckersterben überlebt. Während mittlerweile die Filialketten um ihre Kunden kämpfen, findet der Traditionalist Abnehmer für seine Waren – schon seit 100 Jahren
Filialisten und Aufbackstationen haben viele Handwerksbäcker verdrängt. Doch mittlerweile fragen die Kunden verstärkt nach Qualität – und sind bereit dafür zu zahlen. Die Billiganbieter machen sich hingegen selbst Konkurrenz