Übersetzerin über literarische Texte „Leichte Sprache verändert Ästhetik auf der Bühne“ Anne Leichtfuß hat die antike Tragödie „Antigone“ in Leichte Sprache übersetzt. Sowas verändert den demokratischen Diskurs, sagt die Übersetzerin. Interview von Wilfried Hippen 26.4.2026
+++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++ Selenskyj wirft Russland „nuklearen Terrorismus“ vor Anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl adressiert der ukrainische Präsident Russland. Erneut mehrere Tote bei Angriffen. 26.4.2026
+++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++ Russische Drohne in Rumänien abgestürzt Bukarest verurteilt das „unverantwortliche Vorgehen“ der Streitkräfte Moskaus. Russische Drohnenangriffe auf die Stadt Dnipro kosten fünf Menschenleben. Putins Biker sind unterwegs auf „Siegesfahrt“. 25.4.2026
+++ Nachrichten im Irankrieg +++ Rätselraten um den Fortgang der Gespräche in Pakistan Irans Außenminister ist gerade in Islamabad und auch eine US-Delegation wird dort erwartet. Unklar bleibt, wie es weitergeht. Ein US-kuwaitischer Kriegsberichterstatter ist nach wochenlanger Haft wieder frei. 25.4.2026
Der große taz-Kongress Das war das taz lab 2026 Bei über 100 Veranstaltungen haben wir Tacheles geredet. Der taz-Festtagsticker zum Nachlesen. 25.4.2026
40 Jahre Tschornobyl Aus Komplizenschaft mit der Atomindustrie Essay von Karl Amannsberger Viel zu lange wurde die Bevölkerung nach dem Super-GAU von Tschornobyl in Unwissenheit gelassen. Das Versagen der Behörden führte zu Protesten. 26.4.2026
1986 bis heute: die katastrophe und ihre folgen Von Jens Uthoff Ausgabe vom 25.4.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
40 Jahre Reaktorkatastrophe Generation Tschornobyl Vor 40 Jahren explodierte das sowjetische Atomkraftwerk Tschornobyl. Mehr als eine Million Kinder reisten danach aus den besonders verseuchten Gebieten zur Erholung ins Ausland. Auch nach Deutschland25–27 Ausgabe vom 25.4.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Besuch in der Sperrzone Im Bauch des Monsters 40 Jahre nach der Katastrophe ist Tschornobyl ein Arbeitsplatz: bewacht, verstrahlt – und seit einem russischen Drohnenangriff wieder akut gefährdet. Von Bernhard Clasen 26.4.2026
DDR-Erfahrung mit Tschornobyl Was soll uns schon passieren? Wie gefährlich die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl ist, ahnt man in der DDR nur. Informationen sind rar. Dafür gibt es plötzlich Salat. Von Simone Schmollack 26.4.2026
40 Jahre Tschornobyl Untergepflügter Salat und gesperrte Sandkästen Junge Eltern sind verunsichert, als 1986 die Strahlenwolke aus der Sowjetunion Westdeutschland erreicht. Nach einiger Show reagiert die Politik. Von Bernward Janzing 24.4.2026
Debatte ums Staatsoberhaupt Brauchen wir endlich eine Bundespräsidentin? Kolumne Die eine Frage von Peter Unfried Das höchste Amt der Bundesrepublik braucht kein Geschlecht. Eine Geschlechtsidentität greift genauso zu kurz wie eine Parteienidentität. 26.4.2026
Krieg in der Ukraine War-Life-Balance – der Alltag in Lwiw Kolumne Eastsplaining von Yelizaveta Landenberger Humor hilft, auch mit der grausamsten Realität zurechtzukommen. In der Ukraine hat sich der Begriff War-Life-Balance eingebürgert. 25.4.2026
Iryna Fingerova und ihr Roman „Zugwind“ „Sie vermeidet negative Emotionen“ Die auf den Tresen springt: Iryna Fingerova, in Dresden lebende ukrainische Schriftstellerin, über Arztgeheimnisse und Perspektiven der Migration. Interview von Andreas Fanizadeh 25.4.2026
Alternativmedien früher und heute Geschäft mit der Angst Angst ist eine treibende Kraft von Alternativmedien. Während Rechte sie zur Zerstörungslust einsetzen, nutzten Linke sie nach Tschornobyl produktiv. Von Christian Jakob 25.4.2026
Der GAU und das linke Zeitungsprojekt Tschornobyl 1986 oder auch – unser Überlebensbooster Auf die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl folgten viele neue Leser:innen für die taz. Bis heute gilt es als wichtiger Meilenstein für unser Fortbestehen. Von Andreas Marggraf 28.4.2026
Kühe in Tschornobyl Muhen im Sperrbezirk In der Nordukraine lebt eine Herde Hausrinder. Wie schlagen sie sich in der Wildnis? Und was lernen wir daraus für unsere dystopischen Fantasien? Von Ann-Kathrin Leclere 26.4.2026
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe Die Kinder von Tschornobyl Mehr als eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten reisten seit den Neunzigern zur Erholung ins Ausland. Dieser Ost-West-Austausch hat eine ganze Generation geprägt. Von Jens Uthoff und Gaby Coldewey 25.4.2026
Games zum GAU in Tschornobyl Die Apokalypse in Pixeln Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist. Von Alexandra Hilpert und Lennart Hasche 25.4.2026
wortwechsel Rivalitäten bei Arbeit, Sport und Spiel Ein Laufwettkampf ist eine sportliche Herausforderung, Wer „nur zum Spaß“ einen Marathon mitläuft, kann ein Risiko darstellen. Erobert der Feminismus nun die Bergwelt? Ausgabe vom 25.4.2026, Seite 22, briefe Download (PDF)