Anders als der amtierende Bundespräsident warnt die Kandidatin Gesine Schwan vor moralischen Urteilen. Die Ursachen für die Krise sieht sie im "System" und nicht bei den Bankern.
Die Entscheidung ist gefallen: Daimler-Vorstand Grube wird Bahn-Chef. Die Bundesregierung hat sich festgelegt, Gewerkschaften akzeptieren ihn wohl. Doch Bahn-Kritiker sind skeptisch.
Über 100 Organisationen rufen zu Demos am 28. März in Frankfurt und Berlin. Zeitgleich wollen weltweit Menschen gegen die Politik der G-20-Staatschefs auf die Straße gehen.
Die vier großen deutschen Privatbanken planen angeblich gemeinsamen Antrag auf Staatsbürgschaften. Finanzminister Steinbrück kritisiert Zögern der Manager, lehnt verpflichtende Staatsbeteiligung aber weiter ab. Attac-Protest vor Ministerium
Ab Oktober soll jeder Neubau ein Solardach tragen. Das will das Stadtparlament. Nun versucht die CDU, die "Ökodikatur" zu kippen. Aber ihre Position ist schwach.
Die Regierung will die Mitarbeit von Wirtschaftsvertretern in Ministerien neu regeln: Lobbyisten dürfen sechs Monate in Behörden wirken. Grüne und Linke finden das zu lasch.
Aufgabe der Asiatischen Entwicklungsbank ist die Bekämpfung der Armut. Dabei investiert sie aber immer mehr Geld in Private-Equity-Fonds mit zweifelhaften Standards.
Gysi will die außenpolitische Selbstisolierung aufbrechen. Wenn die Linke Israel als Teil deutscher Staatsraison anerkennt, demonstriert sie, dass sie im Westen angekommen ist.
Bei der geplanten Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG will sich die Gewerkschaft Transnet auf das Holdingmodell einlassen, fordert aber tarifvertragliche Absicherung.
Die Parteichefs Huber und Lafontaine fordern unisono, die alte Pendlerpauschale wieder einzuführen. Letzterer begrüßt den christsozialen Schwenk hin zur Entlastung unterer und mittlerer Einkommen.