Während Polen unter dem Hochwasser leidet, erwartet Brandenburg es am Wochenende. Noch ist die Hochwasserwelle 70 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
ARBEITSRECHT Nach einem EU-Urteil, das Nachteile für jüngere Arbeitnehmer für unzulässig erklärte, will die Regierung deren Diskriminierung beim Kündigungsschutz aufheben. Eine generelle Kürzung lehnt sie ab
Nach Dietmar Bartsch verabschiedet sich mit Bodo Ramelow das nächste prominente Gesicht des pragmatischen Flügels der Linken. NachfolgerInnen sind nicht in Sicht.
In Potsdam wird die Brandenburger Linke am Samstag ihren alten Beschluss zum Umgang mit Geheimdienstmitarbeitern nochmals bekräftigen. Mehr wird wohl nicht passieren.
Die Grünen gehen auf Distanz zur SPD und behaupten, die Linkspartei sei schlicht "nicht regierungsfähig". Die Basis ist angesichts des schwarz-grünen Durchmarsches frustiert.
Private Bildungsvorsorge per "Zukunftskonto"? Der Vorschlag von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) stößt auf scharfe Ablehnung bei Opposition und Studierenden.
In den Koalitionsverhandlungen fordert die FDP die grundsätzliche Umgestaltung des Sozialsystems mithilfe des "Bürgergeldes". Sie stößt jedoch auf die Gegenwehr der Union.
Nicht alles war schlecht an dieser Wahl: Schwarz-Gelb hat auch seine guten Seiten (wenn auch nicht sonderlich viele). taz-Autorinnen und Autoren spenden 23 Trostpflaster.
ATOMMÜLL Während Wissenschaftler neue Zweifel an Gorleben äußern, kritisieren CDU und FDP Gabriels Absage an den Standort als Wahlkampf. AKW-Gegner fordern schnelleren Ausstieg als Konsequenz
LOGISTIK Montags keine Briefe: Um Kosten zu sparen, schränkt die Deutsche Post im Juli und August ihre Leistungen ein. Zudem sollen Löhne sinken und Arbeitszeiten steigen
Beim Redegefecht zwischen dem angriffslustigen Ministerpräsidenten Müller und dem abgeklärten Linke-Herausforderer Lafontaine verschieben sich die Rollen. Wer fordert hier wen heraus?
Der Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit stimmt den Ost-Minister Wolfgang Tiefensee optimistisch. Die Opposition liest ihn als Dokument des Scheiterns.
Während die Grünen in Stuttgart stärkste Kraft werden könnten, erreichen die Linken im Saarland ein zweistelliges Ergebnis. Mancherorts geht kaum jemand wählen. Die Trends der sieben Länder.