Vor über 40 Jahren kam Yoko Tawada nach Deutschland und begann, mit der Sprache zu experimentieren. Ein Gespräch mit der Schriftstellerin über die Unwägbarkeit der Worte und warum man sich Identität erarbeiten muss
Die indische Aktivistin Licypriya Kangujam erlebte durch Tropenstürme schon als Siebenjährige, wie verheerend die Folgen des Klimawandels sein können. Seither kämpft sie für mehr Gerechtigkeit – in Madrid, Dubai und auf dem Schulhof
Die in Berlin lebende Sintezza Sissy Meinhardt spürte immer, dass sie anders wahrgenommen wurde. Aus familiären Gründen musste sie lange auf Bildung verzichten. Jetzt macht sie eine Ausbildung zur Schulmediatorin für Sinti und Roma. Sie ist zum Vorbild für ihre Community geworden
In Nordirak leben Jesiden, Araber und Kurden nebeneinander – doch das Misstrauen zwischen den Gruppen ist groß. In einem neuen Projekt sollen sie gemeinsam an Podcasts arbeiten und dann einen lokalen Radiosender gründen. Wie kann das gelingen?
Die Kommerzialisierung von Graffiti auf Häuserwänden sorgt für Spannungen in der Szene. Viele Sprüher*innen lehnen die Vermarktung ihrer Kunst für Werbezwecke ab – stehen jedoch selbst unter dem Druck, Geld zu verdienen
Auch wenn es traurig zugeht, zieht es sie und ihre Lieder nach oben. Albertine Sarges hat in ihrer Kreuzberger Jugend viel hippieske Musik gehört und legt nun das Album „Girl Missing“ über Freundschaften vor
Bei Flut müssen die Tiere zusammenhalten: Der für einen Oscar nominierte Animationsfilm „Flow“ von Gints Zilbalodis trägt sein Publikum durch eine traumhaft reduzierte Welt
Die Mönckebergstraße ist Hamburgs bekannteste Shoppingmeile. Nur wenige Schritte weiter beginnt der Steindamm, den der CDU-Spitzenkandidat im Wahlkampf zur No-go-Area für Frauen ausrief. Ein Besuch in zwei Welten