Der Chefankläger des Hariri-Tribunals übergibt seine Anklageschrift. Alle nehmen an, dass Hisbollah für die Tat veranwtortlich gemacht wird. In Beirut brodelt die Gerüchteküche.
KOOPERATIONEN Unter dem Eindruck von Chinas Aufrüstung und seiner Unterstützung für Nordkorea rücken Japan und Südkorea trotz alter Vorbehalte militärisch enger zusammen
Das palästinensische Grenzdorf Bilin will an seinem Konzept der Gewaltlosigkeit festhalten – auch nach dem Tod einer Demonstrantin. Steinewerfen ist in Bilin verpönt.
Die von der KP kontrollierte "patriotische" Kirche in China beendet die Kooperation mit der vatikantreuer "Untergrundkirche". Die Gemeinde der Gläubigen ist gespalten.
Am Montag treffen sich in Genf wieder Vertreter Irans und der "Sechsergruppe". Die iranische Regierung will "höchstens am Rande" über ihr Nuklearprogramm reden.
Wikileaks ist ein neuer Player und eine Herausforderung für den Journalismus, meint Medienexperte Bernd Gäbler. Für ihn ist das Neue an Wikileaks die schiere Menge an unsortiertem Material.
Europas Staatschefs sind sich einig, die Handelsbeschränkungen gegen den Iran werden ausgeweitet. Auch Kuba und Serbien stehen auf der Tagesordnung der Außenminister in Brüssel.
In Washington finden die ersten direkten Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern seit anderthalb Jahren statt. Worüber genau verhandelt wird ist unklar.
Die griechisch-orthodoxen Christen feiern eine Messe im berühmten Sumela-Kloster am Schwarzen Meer. Es ist eine Geste des guten Willens seitens der türkischen Regierung.
ENTFÜHRUNG Saudische und jemenitische Sicherheitskräfte befreien zwei Kinder einer verschleppten Familie. Das Schicksal der Eltern und des jüngeren Bruders ist unklar. Über die Täter ist bislang nichts bekannt
Der afghanische Präsident trifft bei seinem Besuch in den USA auf auffälliges Wohlwollen. Die US-Erwartungen an eine kooperativere Politik sind aber nur höflich verpackt.
An der Siegesparade zum Kriegsende nehmen in Moskau erstmals auch Truppen der Ex-Westalliierten teil. Damit deutet sich eine offenere Bewertung der Geschichte an.
DIPLOMATIE Die Regierung droht dem afghanischen Präsidenten indirekt mit einer Absage seines geplanten Washington-Besuchs Anfang nächster Woche. Grund ist seine Kritik an den westlichen Partnern