KLANGKUNST Das Schlachtfeld um den Begriff des Jazz ist heiß umkämpft – das Festival A L’arme! führt den Lärm und die Waffen gleichermaßen im Titel. Und will die bisherigen Hörerfahrungen erschüttern
ABSCHLUSSKONZERT Das interkulturelle Projekt „Ten Cities“ feiert am Wochenende in der Ritter Butzke das Ergebnis einer spannenden musikalischen Zusammenarbeit zwischen fünf afrikanischen und fünf europäischen Städten
OSTROCK Mit „Go Ost!“ hat Alexander Pehlemann einen Reiseführer in die Subkulturen Osteuropas vorgelegt. Im Literarischen Colloquium Berlin verrät er, was es da so alles an musikalischen Schätzen zu entdecken gibt
URTEIL Im spektakulären Prozess in Kalifornien um Hightech-Patente für Smartphones und Tablet-Computer erleidet der südkoreanische Konzern eine krachende Niederlage. Der Streit dürfte noch Jahre weitergehen
Als Dale Stephens das UnCollege gründete, wollte er einen komplett neuen Bildungsweg etablieren. Die Vision: Sich selbst bilden statt sich ausbilden zu lassen
Was tun nach der Niederlage? Der Frankfurter Soziologe Eberhard Mühlich warnt vor einer „Rhetorik des Rachefeldzugs“ und plädiert für das Positive und Perspektivische. Um das „Traumatisierende von S 21“ zu überwinden, müsse das „Netzwerk K 21“ das Erreichte auf die Felder Energie, Bildung und Gesundheit übertragen, schreibt der Sozialwissenschaftler und sagt auch, wie. Mit seinem Beitrag schließt Kontext die Debattenserie ab
Man sollte Sebastian Turner nicht danach fragen, ob er in einem Schloss wohnt. Dann wird er richtig fuchsig („Ich habe nur ein Fahrradschloss“). Aber das ist auch nicht wichtig. Erhellender ist, in welche Reihe bedeutender Oberbürgermeister er sich stellt und wie er ein solcher werden will. Als parteiloser Kandidat der Stuttgarter CDU, die sich in Teilen mit dem Politikwissenschaftler und Werbeprofi echte Siegchancen ausrechnet, wenn am 7. Oktober gewählt wird. Im Interview mit der Kontext:Wochenzeitung zurrt Turner schon mal zwei Positionen fest: für Stuttgart 21 und gegen die Grünen
Der Ernährungswissenschaftler Gerhard Rechkemmer ist Präsident des Karlsruher Max-Rubner-Instituts, das die Bundesregierung beim Thema Lebensmittel berät. Und Essen ist ein milliardenschwerer Markt, bei dem auch die Lebensmittel-Lobbyisten mit am Tisch sitzen wollen