Unsere Vorfahren kauten zuerst Körner und erfanden dann den Brei. Das erste Brot war ein Zufallsprodukt. Als man schließlich auf den Geschmack gekommen war, ließ sich der Siegeszug des Brotes nicht mehr aufhalten. Später wurde sogar Arbeit in Laibern entlohnt. Jesus beliebte, es zu brechen. Und nach der Französischen Revolution hieß es: Gleiches Brot für alle. Heute wundern wir uns über die Brotvorlieben unserer Nachbarn und vermissen fern der Heimat das bißfeste Graubrot. Eine Kulturgeschichte des rotes ■ von Ute Eschenbacher
Gemeinhin kennt man ihn nur plattgefahren – den Igel. Doch über das Modernisierungsopfer gibt es auch Erfreuliches zu berichten. Etwa über seinen Imagewandel: Früher galt der Igel als Bösewicht, heute trotz seiner Stacheln als Knuddeltier. Ein Portrait ■ Von Heide Platen
■ Beim Luxemburger Treffen der EU-Außenminister droht Bonn aus Kostengründen mit der Ablehnung des "Beschäftigungskapitels" im neuen EU-Vertrag - und steht damit EU-weit fast ganz allein
Das Bundeskabinett in Bonn wird heute die Entsendung des deutschen Kriegsschiffs an die Adriaküste beschließen/ Auch Flugzeuge kommen vor Serbiens Küste/ SPD droht mit Verfassungsklage ■ Aus Bonn Tissy Bruns
Vertraulich hat das Bundesinnenministerium ein Ratifizierungsgesetz zum „Schengener Übereinkommen“ vorbereitet/ Für Asylbewerber werden so „offene Grenzen“ zu unüberwindlichen Hürden ■ Aus Hannover Jürgen Voges
Eine „kämpfende Einheit Cepa Gallende“ hat die Verantwortung für den sechsstelligen Sachschaden übernommen / „Wir kämpfen gegen ein Europa des Kapitals / Bezüge zur spanischen GRAPO, der RAF und ihrem Hungerstreik / „Gemeinsam neue offensive Phase schaffen“ ■ Von Wolfgang Gast
Auf einer Sondersitzung in Dublin diskutierten die EG-Außenminister am Samstag über Osteuropa / Soforthilfe für Rumänien und Polen / Irische Regierung hofft auf Prestigegewinn durch die EG-Präsidentschaft ■ Aus Dublin Ralf Sotscheck