Ruinen, Regenbogen, Stürme und rot glühende Sonnenuntergänge, aber mit fehlenden Teilen und ganz hart am Rande der Karikatur: Das NBK zeigt Landschaftsbilder des aus Bulgarien stammenden Künstlers Nedko Solakov
Die Ausstellung „+64“ im Künstlerhaus Bethanien zeigt Kunst aus Neuseeland. Die Assoziationen verlaufen vom Vorgarten in die Zimmerdecke zum Glasauge bis an die Schnittstelle von biografischer Zeit und globalem Raum
Das Berliner Archiv des Leo Baeck Institute und das Jüdische Museum luden zu einer Tagung über die „jüdische Beteiligung an der Weimarer Kultur“. Sehr viel Neues war zwar nicht zu hören – doch eine Art Heimkehr ist zu feiern
Besuch bei der Bastelgruppe, Abteilung Soundforschung: Beim Chicago-Special im Podewil mit dem Postrock-Gitarristen David Grubbs und Minimal-Miterfinder Tony Conrad wurde mancher Heiligenschein angekratzt
Slater Bradley und Lisa Ruyter versuchen sich in ihren jüngsten Arbeiten am Leben. Wie viele andere möchten die amerikanischen Künstler nach den Anschlägen auf New York und Washington das Unerklärliche verstehen
Auf LSD im Isotank: Drogenfilme gingen in den Fünfziger- und Sechzigerjahren mit großem Respekt an das Thema, später erst wurden die Bilder zum Rausch ein wenig übertrieben. Das Eiszeit-Kino zeigt „Filme, die Drogen nehmen“
Hinterm Mond war damals: Element of Crime spielte am Freitag in der Treptower Arena auf – ein Konzert, das zeigt, wie sehr die Mannen rund um Sven Regener über den Status einer Hauskapelle für die Beck’s-Boheme hinaus ist
Harry Potter geistert durchs Kino. Doch gegen Eberhard Bärmann ist Potter ein blutiger Anfänger. Der Feuerwehrmann zaubert seit über vierzig Jahren. Er verlässt sich auf über 260 Trickzauberstäbe
Vorgezogen, verlegt, aber rundum verziert und eine Seite zu viel als zu wenig: Im Tacheles fand zum zweiten Mal die Marathonlesung „Die geschenkte Stunde“ statt