■ Castor-Transporte rollen. Aber nicht nur nach Gorleben. Vielleicht schafft es sogar einer nach N. Y. vor die UNO, bestückt mit Tausenden von Briefen. Armin Kölbli ist guter Dinge.
Das WMF gehörte zu den Clubs in Mitte, die in den frühen Neunzigern Lebensentwürfe von Künstlern, Musikern und Aktivisten zum Tanzen brachten. Heike Ollertz hat die Geschichte des Clubs in einer Ausstellung der designtransfer-Galerie aufgearbeitet
Berlinale-Vorspiel und symbolische Wiedergutmachung: Im Filmmuseum am Potsdamer Platz wurde eine Ausstellung über Fritz Lang eröffnet. Mit simulierten Schwächeanfällen, Scheinschwangerschaften und Schlöndorff-Anekdoten
Die „Schaustelle“ ist passé, Berlin präsentiert sich in diesem Jahr als „offene Stadt“ mit 27 Expo-Projekten. Zehn Themen-Routen führen auf abseitigen Wegen durch die halb fertige Stadt. In Stralau gibt man sich wasserverbunden
■ Das „Weltdorf“ am Weyerberg hat jetzt „Sehnsucht nach Landschaft?“: Zum ersten Mal haben sieben Kunstveranstalter ein gemeinsames Projekt auf die Beine gestellt. Es ist eine Art Worpswede-Documenta
In Berlin bemüht man gerne den Standort als Tor zum Osten. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Auf ihrem Weg in die polnische Hafenstadt Szczecin müssen Reisende ab dem 28. Mai sogar noch in eine Regionalbahn umsteigen
Deutsche Soldaten haben nicht nur gemordet, sondern auch Fotos geschossen. 400 von ihnen zeigt nun das ehemalige Kapitulationsmuseum in Berlin. Der Krieg: ein Pfadfinderausflug, die Truppe: eine Reisegruppe. Bis sich langsam der Horror einschleicht. Doch der Tod blieb außen vor
Menschen sehen uns an, aus tiefschwarzen Gründen: Die Galerie Eva Poll erinnert mit einer Ausstellung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zu sehen sind vor allem die Arbeiten russischer Künstler aus den 70er- und 80er-Jahren ■ Von Michael Nungesser
Fotokunst in Berlin: Rineke Dijkstra zeigt in der DAAD-Galerie eine „Berliner Serie“ mit jungen Mädchen im Park, und Tracey Moffat stellt im NBK erotische Fotografien aus dem 19. Jahrhundert nach ■ Von Brigitte Werneburg
Türkische und deutsche Mütter waren zum gemeinsamen Besuch des Pergamonmuseums geladen. Doch fast nur Türkinnen kamen. Die immerhin begeisterten sich für die geschichtlichen Objekte ihrer Kultur ■ Von Julia Weidenbach