Neue Werke der bildenden Kunst, die allein im Internet möglich sind, werden kaum noch produziert. Aber in den Online-Ausstellungen von Sonntagsmalern entsteht eine neue Art der Volkskunst
Mit Chris Dercon erhält das Haus der Kunst in München einen Direktor, der auf Auseinandersetzung mit der NS-Architektur des Gebäudes setzt – und auf ein junges Publikum mit Sinn für Sophistication
Mit „Schola-21“ gibt es erstmals einen Lernraum im Internet, der für alle machbar ist. Zwei Stiftungen wollen helfen, die verkannten „Lernprojekte“ zu verbreiten – und zu professionalisieren
Nur mit Knochensäge: Patricia Cornwell, Kathy Reichs und ihre Kolleginnen sorgen mit ihren in der Welt der Gerichtsmedizin spielenden Krimis für Horror unter Laborbedingungen – und verhelfen so der guten alten Detektivgeschichte zu neuen Ehren
Äußerlich wird das Gebäude, wo das Erfurter Schulmassaker stattfand, eine Mustereinrichtung. Weder der Direktorin des Gutenberg-Gymnasiums noch den Schülervertretern ist das innerlich angenehm. Nach der großen Trauer über die Tat wird der Ruf nach substanziellen Konsequenzen wieder leiser
Auschwitz ist hier: Die Erinnerung an die Opfer des Holocaust ist fest in die Gründungsgeschichte Israels eingeschrieben. Die Politisierung der Shoah lebt nun im israelisch-arabischen Konflikt fort
Kein Geld, kein Konzept: Der Doppelpack mit Picasso und Matisse ist ein Ausdruck der Berliner Museumsmisere.Die eigentlichen Planungen werden offenbar in Gstaad gemacht, der Alpenheimat von Friedrich Christian Flick
Es herrscht Tauwetter in den deutsch-kubanischen Kulturbeziehungen – und der Maler Siegfried Kaden organisierte mit zögerlicher Unterstützung bereits eine Kunstausstellung in Havanna
Heinz Emigholz stellt sich in seinem Tagebuch „Das Schwarze Schamquadrat“ eine Welt vor, in der „Worte noch etwas bedeuten“. Entstanden ist so ein Textcontainer, in dem Filmbeschreibungen neben Zeichnungen und Fotos stehen und theoretische Reflexionen neben autobiografischen Betrachtungen
Die Kommune an der Großen Mauer: Für das erste Experiment im privaten Wohnungsbau in China wurde einem Dutzend der innovativsten Architekten, die in Asien bauen, Carte blanche gegeben
Im Goethe-Institut von Kairo haben junge Künstler aus Deutschland und Ägypten mit ihrem Projekt „Haus der Begegnung“ den deutsch-arabischen Dialog in Gang gebracht. Mit dem Projekt wollte der Institutsleiter junge Leute erreichen: „Eine Generation, die sich noch etwas zu sagen hat“