Eine literarische Reise, inspiriert von einer gemeinsamen Fahrt der Autorin Christiane Neudecker und der Fotografin Gabriella Csoszó von Amrum über Budapest ins ungarische Marcali. Zwei fiktive Figuren werden mit einem nebulösen Auftrag betraut: Sie sollen Unsichtbares ablichten …
Rückwärtsgewandte Zeitzeugen, desinteressierte Nachgeborene: Warum die derzeitige RAF-Debatte aus eingefahrenen Gleisen nicht herauskommt und für die politische Gegenwart so fruchtlos bleibt
Der Deutsche Bundestag besitzt die weltweit einmalige und größte Sammlung von Karikaturen. Rund 400.000 Ausschnitte aus Zeitungen und Magazinen lagern in einem Archiv in Berlin. Langfristig bewahren kann sie jedoch nur ihre Digitalisierung
An der belgischen Küste findet gerade die „Triennale für zeitgenössische Kunst am Meer“ statt. Der in diesem Jahr fertig gestellte Küstenradweg, der alle 14 Seebäder geschickt miteinander verbindet, bietet sich für einen Besuch hervorragend an
Ein alter Maler, ein junges Modell und ein Bild, das dem Geheimnis der Natur so nahe kommt, dass es nach seiner Fertigstellung den Blicken des Publikums verborgen bleiben muss: Jacques Rivettes Spielfilm „Die schöne Querulantin“ aus dem Jahr 1991 kommt wieder ins Kino
Mainstreamspaß oder Extremsport der Seele? Die Ausstellung „Signs & Surfaces“ spürt im Berliner Künstlerhaus Bethanien den wechselnden Tattoo-Szenen mit Fotoporträts seit den 60er-Jahren nach
In den 90ern gründete sich in Mexiko-Stadt die Künstlerinitiative „La Panaderia“, die ihre Vorbilder im Ausland und außerhalb des Kunstkontextes suchte. Ein Buch bündelt ihr zehnjähriges Schaffen
Brüder, ins Blaue! Das Festival „Rohkunstbau“ im schönen Wasserschloss in Groß Leuthen unweit von Berlin dreht sich um die Ideale der Französischen Revolution, um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Dabei verachtet die Ausstellung aber explizit das Gesellschaftspolitische, und das ist ihr Manko
Die Ausstellung „Les mises en scène“ in Wien zeichnet das Werk des Konzeptualisten Edward Krasiński nach. Alles begann mit einem Problem und einem schier endlosen Telegrammstreifen
Mit der Ausstellung in Hamburgs Deichtorhallen ist Jonathan Meese zum Großkünstler aufgestiegen. Die Medien hofieren ihn als Beuys-Nachfolger, sein Werk wird dabei fast nebensächlich. Zu Unrecht
Stell dir den Horror eines heiteren, offenen, städtischen Platzes vor: Das Guggenheim flaggt in Bonn. Die Banner werben penetrant für die große Selbstdarstellungsschau, die am 21. Juli in der Kunst- und Ausstellungshalle eröffnet