Die eine sieht sich als „Beschützerin des Phallus“, die andere legt die dunkle Seite der Weiblichkeit frei: Mit Louise Bourgeois und Kiki Smith sind jetzt gleichzeitig zwei der krassesten Künstlerinnen der Gegenwart zu besichtigen ■ Von Harald Fricke
Dort, wo in Luckenwalde ein Biotechnologie-Park entsteht, stand bis 1945 ein riesiges Kriegsgefangenenlager, von dem fast niemand was wissen will ■ Von Franco Zotta
Fröhliches Freud-Bashing in den USA: Die Washingtoner Kongreßbibliothek hat eine Ausstellung wegen angeblicher Budgetprobleme abgesagt ■ Von Katharina Rutschky
Die erste Ausstellung über „einen gewissen Peter Huchel“, Lyriker und Redakteur von „Sinn und Form“, in Potsdam: Verse, Felder, Verfolgung, Isolation ■ Von Anke Westphal
■ Zur Rekonstruktion einer planmäßigen Umgestaltung des SozArt-Künstlers: Das Essener Folkwang-Museum zeigt sowjetische Bilder aus den Jahren 1928-1945
Esda-Strümpfe, Imi, Ata und Freitaler Diätklöße: Wie und warum musealisiert man die DDR? Die Ausstellung „Tempolinsen und P2“ des Museums für die Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt macht dazu einen Vorschlag ■ Von Anke Westphal
Bei der Auseinandersetzung um die NS-Verbrechen kämpften sie noch bedingungslos auf der Seite der Opfer, bei der Aufarbeitung des DDR-Unrechts sind die Juristen der 68er-Generation auf die Seite der Täter gewechselt. Sie haben sich nicht nur von ihren früheren rechtsethischen Positionen verabschiedet, sondern die Logik ihrer einstigen Gegner übernommen ■ Von Falco Werkentin
Nach dem richtigen Mann und der richtigen Frau ist auch die richtige Lesbe in die Krise geraten. Über ein Symposium zur Lesbenforschung ■ Von Viola Roggenkamp