In Kassel wird ab heute der Punk diskutiert. Beziehungsweise das, was von ihm noch übrig ist. Hochoffiziell, gefördert von der Bundeskulturstiftung – und wahrscheinlich gar nicht so langweilig, wie sich das anhört. Paradox: Die „No Future“-Jugendkultur scheint tatsächlich Zukunft zu haben
Nun hat auch der Größenwahn in der Architektur ein Ende: Weil die Lebenswelten immer härter werden, flüchtet sie sich in weiche, kleine Behausungen. Visionen von der Architektur-Biennale
Sie halten das, was Sie auf dieser Seite sehen, für geschmacklos? Nicht doch. Fragen Sie Ihre Kinder, die wissen es besser: Das ist cool. Beziehungsweise: süß. Es ist das „Hello Kitty“-Kätzchen aus Japan, abgebildet auf zahllosen Radiergummis, Rucksäcken und Haarklammern – und jetzt auch schon dreißig Jahre alt
Ruhm und Bewunderung – das bedeutet nicht mehr viel in einer Welt voller Superstars.Wer wirklich unsterblich werden möchte, muss sich in ein Kunstwerk verwandeln lassen. Oder? Ein Selbstversuch
Wo und wie Tokios Jugend nachts auflebt und ausgeht. Zentrum der Trendsetter und Modefans sind das Viertel Harajuku und das Ausgehviertel Shinjuku. Ein nächtlicher Bummel durch die Straßen von Shinjuku ist ein Bombardement für alle Sinne
Mit Gerhard Schröder auf Kanzlerbesuch in den USA – zack, zack und los. Gesamtreisedauer 52 Stunden, davon 23 in der Luft, vier in Chicago, zwei in Jackson – und 40 Minuten im Oval Office. Super. Fragt sich nur: Wovor rennt Schröder weg?
Die geplante Ausstellung zur RAF provoziert Appelle an Furcht und Mitleid. Dabei eignet sich das Jahr 2003 gut zu Historisierung und Entmystifizierung der RAF – beides ist nötig