„Geduldet“ in Berlin – Leben im Wartesaal der Bürokratie. Obwohl traumatisierte Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgegenden einen Anspruch haben, hier bleiben zu dürfen, werden viele nur monateweise geduldet – oder schließlich ganz abgeschoben
Seit gestern hat die Innenbehörde die Verantwortung für das Flüchtlingsschiff „Bibby Altona“ von der Sozialbehörde übernommen. GAL und Flüchtlingsorganisationen sprechen von „Kasernierung“, die Behörde lieber von „Renovierung“
Nur ein Faun in kurzen Hosen: Nachdem sein Vertrag zum Ende 2002 gekündigt wurde, hat Johann Kresnik mit „Picasso“ sein letztes und schwächstes Tanztheaterstück an der Volksbühne inszeniert
■ Die drohende Abschiebung verstärkt die Angst der Bosnien-Flüchtlinge und reaktiviert die erlittenen Traumata. Die Bremer Behörde ignoriert das stoisch. Eine Familie aus Bosnien-Herzegowina erzählt von der Fortsetzung des Schreckens mit anderen Mitteln
■ Berlin entwickelt sich zur Drehscheibe des Frauenhandels. Senatorin Bergmann (SPD) fordert besseren Schutz der betroffenen Frauen vor Abschiebung. Kritik an Justiz- und Innenverwaltung