Das Umweltministerium beauftragte selbst Gutachter, radioaktive Flecken auf Atomtransporten zu untersuchen. Merkel bestätigt Existenz des Gutachtens, will aber nichts über den Inhalt sagen ■ Von Peter Sennekamp
■ Stromkonzerne sehen aber noch keinen Lagerengpaß. Sachsen will auf jeden Fall Brennelemente losschicken. Joschka Fischer hält Ausstieg aus der Kernkraft innerhalb von vier Jahren für machbar. Neue Anzeigen
Die UmweltaktivistInnen feiern, mit ihrer Kritik an den Atomtransporten recht behalten zu haben, und fordern ein endgültiges Verbot. Ihre Bilanz: Es gibt weniger Spenden, aber mehr Kampagnen ■ Aus Hamburg Heike Haarhoff
■ Hessen droht, das AKW Biblis stillzulegen, wenn die Entsorgungsfrage nicht geklärt ist. Umweltministerin Priska Hinz (Bündnisgrüne) über Konsequenzen nach dem Castor-Skandal
Auch die Bundesländer tragen eine Mitschuld am Skandal um die Atomtransporte – Verfahren war mit Bund abgestimmt. Niedersachsens Grüne fordern staatliche Messungen statt der bisherigen Selbstkontrolle ■ Von Jürgen Voges
■ Umweltministerin Merkel wurde bereits vor einer Woche von französischer Nuklearsicherheitsbehörde informiert. Kontaminiertes Kühlwasser muß beim Beladen in Atomkraftwerken auf die Außenhaut der Behält
In Bayern werden neue Groß-Castoren vom Typ V/52 zum Transport nach Ahaus vorbereitet – trotz mangelnder Tests. Die Atomversender hoffen auf den „Effekt der Gewöhnung“ ■ Aus Gundremmingen Klaus Wittmann