Über drei Millionen Menschen folgen dem grünen Stern: Tausende Esperanto-Bewegte treffen sich in Berlin zu ihrem 84. Weltkongress. Hier wird sich einfach verständigt und „Pipi Strumpolonga“ gelesen ■ Von Martin Ebner
■ „Wir wollen den Halunken abwählen“: Der isrealische Lyriker und Jeanette-Schocken-Preisträger Tuvia Rübner spricht im Interview über die Bedeutung von Poesie, den Wechsel der Sprache und den Sinn von Konflikten
Am 1. Januar 1999 wird alles anders. Denn dann werden beim Bremer Focke-Museum und beim Übersee-Museum die amtsdeutschen Begriffe „Nachgeordnete Dienststelle ...“ aus den Briefköpfen verschwinden. Nach dem Willen der SPD-CDU-Koalitionäre sollen beide Museen fortan als Stiftungen öffentlichen Rechts firmieren und viel effektiver wirtschaften können. Dieser Reformakt ist keine Bremer Erfindung. Die Nachbarstadt Hamburg rühmt sich gar einer Jahrhundertreform: Ebenfalls zum 1. Januar werden sieben bislag staliche Museen in Stiftungen umgewandelt. Doch anders als die BremerInnen, die diese Umwandlung nach nur einjähriger Diskussion beschlossen hatten, haben sich die HamburgerInnen für die Reform vier Jahre Zeit genommen. Lesen Sie im Schwerpunktthema, worum es bei der Museumsreform geht (“Die Strukturreform“), warum das Echo darauf in Hamburg überwiegend positiv ist (“Frischer Wind oder Kommerzialisierung?“) und was der Direktor des Hamburger Völkerkundemuseums, Wulf-Dietrich Köpke, davon hält (“Veselbständiug als Prinzip Hoffnung“). ■ ck
■ Von Dänisch bis Zulu: Sprachenschulen und Volkshochschulen bieten ein immer differenzierteres Sprachangebot an. Trotzdem sind Französisch und Englisch immer noch Klassiker. Heute motiviert der Beruf zu
Schulanfänger sollen ab sofort neue Rechtschreibung lernen. Als Fehler wird die alte Schreibweise allerdings noch nicht gewertet. Offizielle Gültigkeit ab 1. August 1998, Übergangszeitraum bis 2005 ■ Von Isabel Fannrich