VERGIFTETES GESCHENK Hamburger Bahnhofsbuchhandel legte seinen Kunden die Rechts-Postille „Compact“ des Ex-Linken Jürgen Elsässer bei – im Dienste der Pressefreiheit, wie der Betreiber mitteilt
AUFTAKT Sturmumtost eröffnet die AfD die heiße Phase für den Hamburger Wahlkampf. Proteste draußen, aber auch im Saal, ein Kamerateam wird vor die Tür gesetzt. Über den Umgang mit der Pegida-Bewegung ist die Partei weiter uneins
RECHTSEXTREMISMUS In Hamburg sollen die Morde des NSU-Trios untersucht werden – vielleicht sogar durch einen Parlamentsausschuss. Das fordern die Angehörigen eines Opfers seit längerem
RECHTSEXTREMISMUS Weiß maskiert und im Fackelschein marschierten „Die Unsterblichen“ 2011 durch Hamburg-Harburg. Ein Mitglied der Gruppe steht ab heute vor Gericht
DEMO In Hamburg trafen sich rechtslastige Schülerburschenschaf-ten. Das Jahrestreffen des Dachverbandes „Allgemeine Pennäler Ring“ wurde von Protesten begleitet
Ein Polizist wurde suspendiert, weil er vor einer jüdischen Schule Fotos von einem Totenkopf mit Polizeimütze machte. Das schade dem Ansehen der Polizei, sagt Hamburgs Polizeipräsident.
Rechtsanwältin Angela Wierig vertritt die Schwester des von NSU-Terroristen ermordeten Süleyman Tasköprü. Sie weiß, wie belastend die Ermittlungen für die Angehörigen sind.
Mehrere tausend Menschen haben sich dem Neonazi-Aufmarsch in Hamburg in den Weg gestellt. Die Polizei versuchte vergeblich, eine Route gewaltsam freizukämpfen.
Wenn die Rechtsextremen am 2. Juni in Hamburg aufmarschieren, müssen sie sich gut überlegen, was sie anziehen: Die Polizei hat Auflagen zur Bekleidung gemacht.