Ein Mobile Solution Center ist den Abgeordneten zu teuer. Weil erst der Bedarf geklärt werden soll, gibt es zunächst nur den kleinen Bruder: das Mobile Research Center
Nun fehlt Radio Bremen auch der Partner für die Investition ins Medienzentrum. Intendant Glässgen will nun nur für seine Rundfunkanstalt an der Schlachte bauen – die Problem-Immobilien an der Faulenstraße blieben so an der Stadt hängen
Denkbar knapp wurde der Intendant von Radio Bremen wiedergewählt. Der darf sich jetzt überlegen, wie der Umzug des Senders finanziert werden soll, wenn der sein Grundstück nicht für den geplanten Preis los wird
Ungetrübt von Schuldbewusstsein stellte die CDU-Fraktion im Rundfunkrat eine Programmbeschwerde: Der bubi-Beitrag über eine libanesische Familie „am Pranger“ sei falsch recherchiert und habe mit der CDU nichts zu tun. Dafür gab es eine Abfuhr
Schleswig-Holsteins Regierungschefin Heide Simonis fordert die Verschmelzung von Radio Bremen. Bremens SPD-Fraktionsvorsitzender sagt, der Bürgermeister werde sich auf der Ministerpräsidentenkonferenz für den Sender einsetzen
Degi-Geschäftsführer Jochem: Unternehmer gefunden, der Lichtspiele auf eigenes Risiko betreiben wird. Cinemaxx, Cinestar und UCI hatten zuvor abgelehnt
Intendant stimmt Senat um: Radio Bremen darf an die Weser, im „Medienzentrum“ nördlich der Faulenstraße mietet Bremen die Büroflächen. Für Abriss des Parkhauses Diepenau und Neubau am Doventor zahlt die Stadt zusätzlich bis vier Millionen Euro
„Wie steht es mit dem Umzug des Senders?“, fragen die Grünen, und der Senat redet in seiner Antwort drumherum. Klar ist: Radio Bremen liebt die Faulenstraße nicht
Der Initiator des Space Park-Projektes hält Rudolf Hickels Idee, das neue Medienzentrum am Standort des Space Parks zu planen, für zu „zu weitsichtig“. Aber die Degi hat das Projekt längst aus ihrem Immobilien-Fonds herausgenommen
Mit der Krise im Mobilfunk-Sektor bröckeln die Bremer Hoffnungen auf die „UMTS-Modellstadt“. Statt einer Jobmaschine droht das Handy-Programm zur Pleite zu werden