Übersichtlich und fesselnd, das waren sie nicht, die Mainzer Tage der Fernsehkritik, bei denen über die Medienkrise diskutiert wurde. Dennoch konnte man mehr mitnehmen als bloß einen ZDF-Kuli
Nach Meinung der Verleger ist das Tabakwerbeverbot der EU nur der Einstieg in weitreichende Reklame-Beschränkungen. Während für Stadtmagazine schwere Zeiten anbrechen, sorgen sich die Lobbyisten um die Gesundheit der Volkswirtschaft
Die Werbeflaute hält an. Doch wie viel Krise ist wirklich? Bundeskartellamts-Chef Ulf Böge über Fusionskontrolle, Medienpolitik und die Verlegerkampagne gegen die Presserechenklausel
Wenn in den nächsten drei Tagen in München über die Branchenkrise diskutiert wird, geht das garantiert wieder amThema vorbei. „Es muss alles noch drastischer und schlimmer werden“, meint der Medienkritiker Lutz Hachmeister
Deutschlands Zeitungsverleger leiden unter anhaltendem Werbeschwund. Anzeigenaufkommen um 13 Prozent gesunken. Keine Besserung in Sicht. Strukturwandel macht Personalabbau unumgänglich, aber keiner weiß, wie viel
Der Amoklauf von Erfurt hat die Diskussion um Gewalt in den Medien neu entfacht. Nach einem Gespräch mit dem Kanzler wollen die TV-Chefs einen runden Tisch einrichten. Ein taz-Interview mit dem Medienwissenschaftler Hans J. Kleinsteuber
Schnittlauch auf dem Kopf, Lover im Pool, ARD in Afghanistan – die Inszenierung politischer Wirklichkeiten hat ihre eigenen Gesetze. „Erwartungsstabile“ Köpfe sind wichtiger als Werte, und Korrespondenten sind weitab vom Geschehen mittendrin
Die deutschen Medien, allen voran der „Spiegel“, haben sich das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. So die Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge und Gudrun Hentges in einem Gespräch über Medien und multikulturelle Gesellschaft
Wie tragen die Medien zur Ausländerfeindlichkeit in Deutschland bei? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein längst überfälliger Sammelband zum Thema „Medien und multikulturelle Gesellschaft“. Eine Besprechung