Auch der britische Premierminister stimmt einer unabhängigen Irak-Untersuchung zu. Er ernennt seinen ehemaligen Privatsekretär zum Chef der Kommission. Der Rundfunksender BBC setzt einen regierungskritischen Satirebeitrag ab
Institut wirft US-Regierung vor, Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen konstruiert zu haben, um den Krieg gegen den Irak rechtfertigen zu können. Colin Powell räumt ein, dass es keine Beweise für Verbindungen Husseins zu al-Qaida gab
Pjöngjang bietet den Verzicht auf seine Atomprogramme, wenn die USA das Land von der Terrorliste streichen, die Sanktionen aufheben und Energiehilfe leisten. Das Angebot ist nicht neu, unterstreicht aber Nordkoreas Interesse an Verhandlungen
Der EU-Sondergesandte in Afghanistan, Francesc Vendrell, hält die starke Position der Warlords für ein Haupthindernis einer demokratischen Entwicklung Afghanistans. Besonders die Amerikaner müssten zu einer Demobilisierung ihren Beitrag leisten
Aufregung über Planspiele der USA und einer britischen Söldnerfirma: Liberias Exdiktator Charles Taylor könnte aus seinem Exil in Nigeria gekidnappt werden. Taylors strafloses Asyl war Grundlage für das Ende des liberianischen Bürgerkrieges im August
Die USA hoffen auf eine schiitisch-kurdische Allianz, um die sunnitische Guerilla politisch zu isolieren. Der Fahrplan für die Bildung einer Übergangsregierung wird revidiert
Wegen des Ausbaus von Siedlungen in den palästinensischen Gebieten streicht Wahington knapp 290 Millionen Dollar.Die Regierung in Jerusalem äußert ihr Verständnis. Inzwischen häufen sich die Entwürfe für mögliche Friedensverträge
Im Streit um Irans Atomprogramm einigen sich die USA und die EU auf einen Kompromiss. Anders als von Washington gewünscht, wird der UN-Sicherheitsrat vorerst nicht mit der Frage befasst, dafür aber Teheran weiter genau beobachtet
Der US-Präsident auf Staatsbesuch in London: Das bringt den britischen Premierminister Blair in eine missliche Lage. Wieder wird der Irak zum Thema, und die Gegner des Krieges machen mobil. Die Sicherheitsmaßnahmen kosten 4 Millionen Pfund
Nach den Anschlägen in Riad drängt Washington das Königshaus zu einer engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus. Die US-Botschaft bleibt weiter geschlossen. Bei dem Attentat sterben 17 Menschen, darunter fünf Kinder
Morgen wird in Georgien ein neues Parlament gewählt. Keine Kraft kann mit einer klaren Mehrheit rechnen. Die Opposition befürchtet einen massiven Wahlbetrug. Sollte dieser Fall eintreten, drohen die USA mit einer Einstellung ihrer Finanzhilfe