Auch wenn Fritz Schramma verkündet, er brauche als Oberbürgermeister keine Koalitionen, laufen erste Verhandlungen zwischen CDU und SPD. Die Grünen dürften sich in der Opposition wiederfinden
Bonns OB Bärbel Dieckmann (SPD) geht gestärkt aus der Wahl hervor. Im Rat wollen die Parteien mangels eindeutiger Mehrheiten projektbezogen zusammenarbeiten
Nach der Kommunalwahl scheint auch der Kampf um die Vorherschaft im neuen Regionalverband Ruhr (RVR) entschieden. Die Union wird wohl ihre Mehrheit verlieren, der Regionaldirektor bleibt rot
Bei den Stichwahlen in zwei Wochen sind OB-Kandidaten im Vorteil, die glaubhaft machen können, von ihrer Partei unabhängig zu sein. Parteilose hoffen auf den Sieg
Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen muss die CDU erhebliche Verluste hinnehmen. Auch SPD im Stammland auf historischem Tief. Grüne und FDP gewinnen dagegen leicht hinzu
Trotz herber Verluste bei der Kommunalwahl bleibt die CDU mit 32,1 Prozent stärkste Fraktion in Köln. Eine Neuauflage der Koalition mit den Grünen ist damit in Frage gestellt. Die rechtsextreme „Pro Köln“ sackt knapp 5 Prozent der Stimmen ein
Bei der Kommunalwahl verliert CDU nach ersten Hochrechnungen im Land sechs Prozent. SPD fährt schlechtestes Ergebnis der Nachkriegszeit ein. Grüne und FDP gewinnen. SPD an der Ruhr stärker
Am Sonntag ist NRW-Kommunalwahl. Splitterparteien in rot, braun und bunt-kariert werden in die Stadträte einziehen. Eine Gefahr für die Demokratie, finden manche. Hilft zum Schutz vor Extremparteien der Wiederaufbau der Fünf-Prozent-Hürde? Oder gilt Barrierefreiheit für Außenseiter?VON KLAUS JANSEN
In ihrem gemeinsamen Wahlaufruf für Sonntag werfen CDU, SPD, FDP und Grüne Rechtsextremisten und „linke Demagogen“ in einen Topf. Kein Wort hingegen fällt über die „Bürgerbewegung Pro Köln“, kritisieren PDS, Wahlbündnis und Antifa
Die Frankfurter Stadtabgeordnete Jutta Ditfurth unterstützt ihre Kölner Parteifreunde von der „Ökologischen Linken“ beim Kommunalwahlkampf. Bei ihrer Rede im Bürgerhaus Stollwerck lässt sie kein gutes Haar an der Bundesregierung. Das reichlich erschienene Publikum lauscht andächtig