Bier und Bestattung Die Geschichte und Gegenwart der Konsumgenossenschaften im Genossenschaftsmuseum Hamburg Von Joachim Göres Ausgabe vom 4.7.2026, Seite 32, taz thema geno Download (PDF)
Gewalttat von Stade Der Ort, der schützen sollte In einer Einrichtung sollten Fachkräfte mit Müttern arbeiten. Bei einem Gespräch erschoss ein Vater sechs von ihnen. Er lässt eine Stadt fassungslos zurück. Von Amelie Sittenauer 5.7.2026
Sexarbeit im Berliner Kurfürstenkiez Schutzraum für die einen, Störfaktor für die anderen Mit der voranschreitenden Gentrifizierung im Kurfürstenkiez wird die Forderung nach Sperrbezirk lauter. Derweil sind Hilfsangebote für Sexarbeiter*innen bedroht. Von Lilly Schröder 17.6.2026
Mitgründer über Bremer Umsonstladen „Minimalist bin ich sicher nicht“ Der Umsonstladen in Bremen feiert sein 20-jähriges Bestehen. Er ist längst nicht nur ein Ort für kostenlosen Warentausch, sagt Mitgründer Johann Bergmann. Interview von Alina Götz 16.6.2026
Mutmaßlicher Subventionsbetrug So leicht kommt man an 1 Million Euro aus Steuergeldern Hülya Iri kassierte mit ihrem winzigen Stadtteilverein in Hannover jahrelang hohe Summen an Fördergeld. Haben die Geldgeber es ihr zu leicht gemacht? Von Nadine Conti 2.6.2026
Sozialpädagogin über Sorgerecht „Richter haben von Tuten und Blasen oft keine Ahnung“ Die Görlitzer Sozialpädagogin Carola Wilcke hat die „Löwenmamas“ gegründet. Das Netzwerk hilft Frauen, ihre Kinder zurückzubekommen. Interview von Kaija Kutter 15.4.2026
Aktivistin über Missbrauch im Turnsport „Es ist extrem schwierig, Trainer zu entlassen“ Claire Heafford vertritt mit ihrer Initiative Turnerinnen, die von Missbrauch betroffen sind. Ihr Ziel: Druck ausüben und nachhaltig das System ändern. Interview von Sandra Schmidt 12.4.2026
Kinder- und Jugendparlament Neukölln „Aber schön, dass ihr euch einsetzt“ Das Kinder- und Jugendparlament Neukölln hat in der BVV Neukölln ein Antrags- und Rederecht. Doch der Frust bei den Jugendlichen wächst. Von Karlotta Ehrenberg 10.4.2026
Genozid-Gedenken Als Ruandas Witwen nicht mehr schwiegen Kolumne Der Anstoß von Dominic Johnson Der Völkermord an den Tutsi in Ruanda 1994 hinterließ unzählige Witwen. Sie trockneten ihre Tränen und organisierten sich - und veränderten das Land. 7.4.2026
Mechthild Seithe über Sozialarbeit „Es ist noch schlimmer geworden“ Die Bedingungen für die Sozialarbeit waren nie rosig, weiß Mechthild Seithe. Im Vergleich zum neoliberalen Jetzt waren sie aber fast mal eine Idylle. Interview von Jonas Wahmkow 7.2.2026
Umgang mit Trauer in der Ukraine Wo der Verlust das Leben bestimmt Seit Krieg herrscht, ist das Sterben alltäglich geworden. Trauerbegleitung, digitale Erinnerungsorte und „Death Cafés“ helfen Hinterbliebenen. Von Julia Belzig 31.1.2026
Mentale Gesundheit Was Arbeit kostet Immer dienstags geht Ronald Engert zu den Anonymen Unterverdienern. Erst, weil er mehr Geld verdienen will. Dann, um seinen Selbstwert aufzubauen. Von Clarissa Hofmann 4.1.2026
Enquete-Kommission gegen Rassismus Traurige Veranstaltung Die Enquete-Kommission gegen Rassismus ist zerstritten. Die CDU torpediere die Veranstaltung, sagen Beteiligte. Diesen Freitag ist Krisenaussprache. Von Susanne Memarnia 5.12.2025
Wenn Kinder zu Nazis werden „Viele berichten, dass sie ihr Kind nicht wiedererkennen“ Sozialarbeiterin Eva Prausner leitet seit 2008 ein Projekt in Berlin, das Eltern von rechtsextrem orientierten Kindern berät. Welche Rolle spielt familiäre Stabilität? Interview von Nina Schieben 21.10.2025
Der Mehringplatz im Theater Dem Platz eine Bühne Der Mehringkiez gilt als Ort der Probleme. Bei einem Nachbarschaftstreffen im Hebbel am Ufer zeigen sich Solidarität und Talente der Bewohner:innen. Von Gabrielle Meton 19.10.2025
Beim Geld fängt die Freundschaft an Sieben Menschen überweisen ihr Einkommen auf ein gemeinsames Konto, egal ob sie 5.400 Euro oder 800 Euro verdienen. Alles gehört allen. Warum ihr Solidarmodell seit fast 30 Jahren funktioniert8–9 Ausgabe vom 13.9.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Gemeinsame Ökonomie Sich gönnen können Mehrere Freund*innen, ein Konto. Seit fast 30 Jahren teilen sie ihre Einkommen für ein gutes Leben für alle – jenseits von Klasse und Kleinfamilie. Von Franziska Schindler 13.9.2025
Beate S. über ihre Zeit im Kinderheim „Wir wurden gebadet, geföhnt und umerzogen“ Beate S. wurde in den 1960er und 1970er Jahren in Kinderheime gesteckt, weil ihre Mutter alleinerziehend war. Das Vorgehen hatte in Hamburg Tradition. Interview von Kaija Kutter 7.7.2025
Queere Spaces in Brandenburg Bunt umzingelt von Braun-Blau Der „Queer SafeSpace“ Falkensee ist ein geschützter Raum für queere Menschen. Angesichts des Rechtsrucks sind solche Anlaufstellen wichtiger denn je. Von Nicolai Kary 28.3.2025
Vom Workshop zur Hausaufbahrung Das Abschiednehmen üben Barbara Rolf und Charlotte Wiedemann leiten den „ahorn Space“ in Neukölln. Das ist ein Ort der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Tod. Von Julia Belzig 6.1.2025