Wie wurde in der DDR und danach mit jüdischem Kulturerbe umgegangen? Philipp Graf versucht am Beispiel Halberstadts eine Antwort zu finden Von Robert Mießner Ausgabe vom 7.5.2026, Seite 18, kultur Download (PDF)
Neues Lagebild des Zentralrats der Juden Das Vertrauen schwindet Antisemitische Anschläge verstärken das Unsicherheitsgefühl, warnt der Zentralrat der Juden. Jüdisches Leben wird aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Von Nicholas Potter 1.5.2026
Entscheidung von Verwaltungsgericht Jüdische Stimme ist nicht mehr extremistisch Der Verein „Jüdische Stimme“ stellt das Existenzrecht Israels relativ offen in Frage. Extremistisch ist er damit dennoch nicht, urteilte nun ein Gericht. Von Christian Rath 27.4.2026
Die Beastie Boys im Museum Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip gestärkt werden. Klappt das? Von Katharina J. Cichosch 24.4.2026
Anschlag auf israelisches Restaurant Worüber man mittlerweile froh sein muss Kolumne Grauzone von Erica Zingher Diese Kolumne fängt heiter an. Leider bleibt es nicht dabei. Denn wir sind mitten drin: in einer neuen Realität, die Sicherheit nicht mehr kennt. 24.4.2026
Klage gegen Verfassungsschutzbericht „Jüdische Stimme“ will nicht extremistisch sein Eine jüdische Organisation wird vom Geheimdienst in die Nähe palästinensischen Terrors gerückt. Jetzt muss das Verwaltungsgericht Berlin entscheiden. Von Christian Rath 20.4.2026
Sachsens „Jahr der jüdischen Kultur“ Zu viel Tacheles Die Künstlerin Nirit Sommerfeld hat in Chemnitz eine Gesprächsreihe mit jüdischen Gästen organisiert. Doch die Förderung wurde zurückgezogen. Warum? Von Daniel Bax 20.4.2026
Zwischen Syrien und Israel Die letzten Juden von Damaskus Früher lebten Zehntausende Jüdinnen und Juden in Syrien, heute sollen es nur noch sechs sein. Wie geht es ihnen unter der neuen Regierung? Von Serena Bilanceri 14.4.2026
Israel-Gaza-Krieg erreicht Nordlondon Kaputte Fenster und teure Kaffees Kolumne Stadtgespräch von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski Der Nahostkonflikt spielt sich auch in zwei Cafés in Nordlondon ab. Es geht um konkurrierende Erzählungen und eine politisierte Kundschaft. 22.3.2026
Jüdische Sportler Tischtennis, um zu überleben Der Film „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert. Es wird an die jüdische Biografie der Hauptfigur und Auschwitz-überlebende Sportler erinnert. Von Martin Krauss 13.3.2026
Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens Straßenschilder der Erinnerung Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin. Von Klaus Hillenbrand 13.3.2026
Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin Ein bisher ungehobener Schatz Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines Dokumentarfilms „Shoah“. Von Katja Kollmann 12.3.2026
Zentralrat der Juden und Iran Eine anmaßende Unterstellung Gastkommentar von Jonas Schnabel Darf sich der Präsident des Zentralrats der Juden über den Angriff auf Iran positiv äußern? Eine Replik auf einen taz-Kommentar. 8.3.2026
Zentralrat bejubelt Irankrieg Einfach mal die Klappe halten Kommentar von Susanne Knaul Der Zentralrat der Juden bejubelt den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran. Seine Stellungnahme hätte er dem israelischen Botschafter überlassen sollen. 4.3.2026
Anschlagsrisiko nach Angriffen auf Iran Erhöhte Gefahr für Jüdinnen und Juden in Deutschland Die Polizei verstärkt den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen. Der Verfassungsschutz sieht auch US-Standorte und Exil-Iraner*innen in Gefahr. Von Jean-Philipp Baeck 1.3.2026
„Jüdische Stimme“ verklagt Göttingen Kein Raum für israelkritischen Juden Die Stadt Göttingen zog die Zusage für einen Vortrag des Politologen Shir Hever zurück. Nun klagen die Veranstalter: die Stadt soll das Honorar zahlen. Von Reimar Paul 1.3.2026
Einkaufszentrum in Ottensen Shoppen am Gedenkort Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine unauffällige Gedenkwand. Von Petra Schellen 7.3.2026
Initiative für NS-Gedenken in Grunewald Ein kleines Haus für die Erinnerung Architekt Wolfgang Göschel will am S-Bahnhof Grunewald ein Haus zu einem Lernort neben der Gedenkstätte für die Deportation der Berliner Juden machen. Von Klaus Hillenbrand 23.2.2026
Zusammenleben in Israel Wo Frieden möglich scheint Im israelischen „Friedensdorf“ leben Juden und Palästinenser nah zusammen. In Tel Aviv kämpfen Aktivisten gegen Hass und Misstrauen. Kann ein Miteinander doch gelingen? Von Felix Wellisch 18.2.2026
Fotos von Deportationen Wie die Lörracher bei Deportationen gafften Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen. Von Klaus Hillenbrand 16.2.2026