Krise der CDU Den Schuss nicht gehört Kommentar von Anna Lehmann Statt aufarbeiten, was zum Verlust der Wahrnehmung als Volkspartei führt, betreibt die CDU weiter Abgrenzung nach links. Das freut vor allem die AfD. 26.9.2026
Antisemitismus in der Linkspartei Wollen wir nicht besser sein? Essay von Dinah Riese Ich will, dass Berlins nächste Regierende Elif Eralp heißt. Gleichzeitig will ich, dass die Ängste von uns jüdischen Menschen ernst genommen werden. 25.9.2026
Die gefährlichste Frau Deutschlands Die Linke hat mit Elif Eralp die Wahl in Berlin gewonnen. Doch nun arbeiten Konservative daran, aus der Hoffnung eine Bedrohung zu machen. Was hinter den Vorwürfen gegen die Partei steckt, warum die Aktie des Wohnkonzerns Vonovia schon fällt und warum die Angst jüdischer Menschen niemals zur Nebensache werden darf3–5,16 Ausgabe vom 26.9.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
„Wir Jüdinnen und Juden werden zum Spielball gemacht“ Warum die queer-jüdische Aktivistin Rosa Jellinek die Linkspartei zugleich kritisiert und verteidigt3 Warum 150 jüdische Berlinerinnen und Berliner für Rot-Grün-Rot plädieren22 Ausgabe vom 25.9.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Richtungsstreit nach der Wahl in Berlin Jüdische Unterstützung für Linksbündnis In einem offenen Brief fordern 150 Berliner Jüdinnen und Juden eine rot-rot-grüne Koalition in der Hauptstadt. Sie widersprechen damit dem Zentralrat der Juden. Von Daniel Bax 24.9.2026
Antisemitismus in Deutschland Einsam ist es geworden Nathan Dawidowicz und Shay Dashevsky haben seit dem 7. Oktober viele Freunde verloren. Eine Studie belegt, wie wahrgenommener Antisemitismus jüdische Menschen psychisch belastet. Von Clara Nack 12.8.2026
Erinnerung an Verschleppte in NS-Zeit Schatten in Moabit Das Projekt „Die Verschwundenen“ will mit provisorischen „Schattenfiguren“ an die ab 1933 aus dem Kiez vertriebenen Jüdinnen und Juden erinnern. Von Pauline Cruse 12.5.2026
Entscheidung von Verwaltungsgericht Jüdische Stimme ist nicht mehr extremistisch Der Verein „Jüdische Stimme“ stellt das Existenzrecht Israels relativ offen in Frage. Extremistisch ist er damit dennoch nicht, urteilte nun ein Gericht. Von Christian Rath 27.4.2026
Auf Spuren einstigen jüdischen Lebens Straßenschilder der Erinnerung Seit dieser Woche weisen Markierungen auf das vernichtete Zentrum des östlichen Judentums im Scheunenviertel in Berlin-Mitte hin. Von Klaus Hillenbrand 13.3.2026
Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin Ein bisher ungehobener Schatz Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines Dokumentarfilms „Shoah“. Von Katja Kollmann 12.3.2026
Initiative für NS-Gedenken in Grunewald Ein kleines Haus für die Erinnerung Architekt Wolfgang Göschel will am S-Bahnhof Grunewald ein Haus zu einem Lernort neben der Gedenkstätte für die Deportation der Berliner Juden machen. Von Klaus Hillenbrand 23.2.2026
Sexualisierte Gewalt Ehemaliger Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin verurteilt Ein Berliner Gericht hat einen ehemaligen Rabbiner zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Ihm wird ein sexueller Übergriff vorgeworfen. Von Malene Gürgen und Maria Disman 27.1.2026
Ausstellung über Ossip Klarwein Der vergessene Architekt der Knesset Das Hamburger Barlach-Haus würdigt den Architekten Ossip Klarwein. Er floh 1933 aus Hamburg nach Palästina und baute den jungen Staat Israel mit auf. Von Hajo Schiff 18.12.2025
Chanukka-Feiern Ein Licht am Tag des Terrors Ernste Gesichter und fröhliche Kinder: Ein Blick auf zwei Chanukka-Feiern in Berlin am Tag des Attentats auf jüdische Feiernde in Sydney. Von Klaus Hillenbrand 15.12.2025
Jüdisches Krankenhaus Berlin Nach über 260 Jahren insolvent Deutschlands einziger jüdischer Klinik droht das Aus, sollte sich nicht ein neuer Partner finden. Verdi fordert, dass das Land Berlin einspringt. Von Jonas Wahmkow 9.12.2025
Hamas in Deutschland „Die nächste Eskalation ist eine Frage der Zeit“ Im Oktober flog eine Waffenübergabe mutmaßlicher Hamas-Operateure in Berlin auf. Expertin Kim Robin Stoller über Ziele und Strukturen in Europa. Interview von Frederik Eikmanns 23.11.2025
Neue Synagoge Berlin Auferstanden aus Ruinen Das Centrum Judaicum feiert 30-jähriges Bestehen. Einst wurde die Restaurierung der Synagoge von Erich Honecker gefördert – aus nicht ganz koscheren Gründen. Von Klaus Hillenbrand 12.11.2025
Berliner CDU-Fördergeldaffäre Guter Jude, schlechter Jude Die Kulturverwaltung räumt weitere Fehler in der Fördergeld-Affäre ein. Eine Antisemitismus-Fachjury soll zudem als „zu links“ abgelehnt worden sein. Von Anselm Mathieu und Erik Peter 10.11.2025
Chancen für eine Zwei-Staaten-Lösung Zwei Völker, ein Schicksal Auf Einladung von Ha’aretz und Heinrich Böll Stiftung wurden in Berlin „Bruchlinien und Zukünfte“ im Verhältnis von Israel, Gaza und Deutschland diskutiert. Von Ulrich Gutmair 10.11.2025
Susan Neiman über Moral und Bosheit „Ich lebe gerne in Neukölln“ Die Moralphilosophin Susan Neiman kritisiert Trump, „Wokeness“ und den deutschen Umgang mit Antisemitismus. Jetzt schreibt sie ein Buch über das Böse. Interview von Lea De Gregorio 11.11.2025