Erfahrungsbericht aus der Kältehilfe Treppe nach ganz unten Als Ehrenamtliche in der Kältehilfe: ein Erfahrungsbericht über die Freundschaft zu einem Junkie – und das Akzeptieren der eigenen Grenzen. Von Desiree Fischbach 23.2.2019
Draußengeblieben Noch nie gab es so viele Plätze in der Kältehilfe wie in diesem Winter. Doch viele Obdachlose nutzen die Angebote nicht, weil die Zustände dort teils katastrophal sind. Zudem fehlen Unterkünfte für Süchtige, in denen Drogenkonsum erlaubt ist. Im nächsten Winter sollte sich das ändern, fordern Politiker und Experten Von Susanne Memarnia und Karsten Thielker Ausgabe vom 23.2.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Eine Nacht am Kältebahnhof Lichtenberg Im Vorbeigehen pöbeln die Passanten An zwei Kältebahnhöfen in Berlin werden Obdachlose nicht vertrieben. Unbehelligt bleiben sie dort trotzdem nicht. Von Jonas Wahmkow 25.1.2019
Illegale Autorennen Die Jäger vom Kurfürstendamm Sie sind jung, männlich und liefern sich Autorennen mitten in der Stadt. Das ist illegal. Wie aber ermittelt man gegen Raser? Von Sabine Seifert 19.11.2018
Der Realität ins Auge blicken Muss die werktäglich gedruckte taz 2022 wirklich eingestellt werden? Ein Gespräch mit taz-Geschäftsführer Andreas Bull Von Steffen Grimberg und Karsten Thielker Ausgabe vom 18.8.2018, Seite 31, aus der taz Download (PDF)
Porträt Neuköllner Stadträtin Karin Korte Die Schulanfängerin Karin Korte (SPD) ist die Neue im Neuköllner Schulamt. Der Bezirk ist spitze bei Schulschwänzern und Schulgewalt. Wie will die Schulstadträtin das ändern? Von Anna Klöpper 14.5.2018
Nach Deniz Yücels Freilassung Deniz zu Besuch in der taz Ausnahmezustand im Konferenzraum: Der alte Sack ist wieder da! Deniz Yücel kommt vorbei – und sorgt für eine Party am Vormittag. Von Jan Feddersen 23.3.2018
Der Hausbesuch Beinahe wie ein Ehepaar Dirk und Stephan lernten sich auf der Straße kennen, sie waren obdachlos. Sie gaben eine Anzeige auf: „Vermieter mit Herz gesucht“. Und fanden ihn. Von Eva-Lena Lörzer 1.3.2018
Crowdfunding in Berlin Mit der Menge rechnen In Berlin setzen immer mehr Menschen auf das Geld der vielen. Doch wie weit sollte die Schwarmfinanzierung gehen dürfen? Von Martin Horn und Daniel Stoecker 7.3.2018
Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin Die Neue im Kiez Seyran Ateş hat eine liberale Moschee gegründet – und dafür Lob, Kritik und Morddrohungen erhalten. Wie hat sich die Gemeinde entwickelt? Von Sascha Lübbe 8.1.2018
Stichwort – gibt’s bald nicht mehr Wussten Sie, dass Sie sich hier inmitten einer Headline-Mechanik befinden? Die GrafikerInnen Janine Sack und Christian Küpker verantworten das neue Layout der taz. Ein Gespräch über Weißraum und den Wegfall des Kenkels „Eigentlich hatte ich mir das schlimmer vorgestellt“ Von Martin Reichert und Karsten Thielker Ausgabe vom 30.9.2017, Seite 27, Das Gespräch Download (PDF)
Demo gegen das Clubsterben Wider die nörgelnden Nachbarn Hunderte tanzten sich am Samstag durch Mitte und Kreuzberg. Die Botschaft: Der Stadt fehlt es an Freiräumen für Clubkultur. Von Rebecca Barth 10.9.2017
Porträt eines Hochstaplers Heute ein König Ein Ex-SED-Funktionär gibt sich als Honorarkonsul von Jordanien aus. Über Jahre lebt er auf Kosten anderer – und landet im Gefängnis. Von Christina Schmidt 25.6.2017
Der Lautmaler Als er die Jungs in seinem Freundeskreis das erste Mal beatboxen hörte, packte es den damals 16-Jährigen. Daniel Mandolini probierte Geräusche mit dem Mund zu formen, imitierte stundenlang den Sound der Straße. Später studierte er klassische Gitarre und scheiterte im Diplomkonzert, weil er seine Gitarre experimentell spielte „Der S-Bahn-Sound ist total einzigartig“ Von Jasmin Kalarickal und Karsten Thielker Ausgabe vom 27.5.2017, Seite 42-43, Das Interview Download (PDF)
#110 Seitdem Polizisten auf Twitter und Facebook unterwegs sind, erscheinen vormals hartleibige Beamte wie sympathische Menschen von nebenan. Das ist eine Erfolgsgeschichte. Und zugleich ein hohes Risiko Wie witzig dürfen Polizisten sein? Von Philipp Daum und Karsten Thielker Ausgabe vom 13.5.2017, Seite 21, Gesellschaft Download (PDF)
Profiarbeit für sehr wenig Lohn Teilhabe I Start-ups entdecken Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und lassen dort Produkte in kleinen Stück- zahlen herstellen. Die Qualität stimmt. Doch die Beschäftigten verdienen nicht viel. Und auch der Schritt in den ersten Arbeitsmarkt ist für viele nicht leicht Von Uta Schleiermacher und Karsten Thielker Ausgabe vom 10.12.2016, Seite 45, Schwerpunkt Download (PDF)
Multitalent Jim Avignon im Interview „Gefühlt bin ich ein kleiner Anarchist“ Der Maler und Musiker Jim Avignon mag das Chaos. Ein Gespräch über teure und billige Kunst, die Gentrifizierung und New-Yorkifizierung Berlins. Von Andreas Hartmann 17.5.2016
Ausgewandert, ausgebeutet, aufständisch MIGRATION Immer mehr junge Leute aus anderen EU-Staaten, besonders den Krisenländern Südeuropas, ziehen nach Berlin. Sie hoffen auf eine neue Perspektive – und finden sich oft in prekären Arbeitsverhältnissen wieder. Immer öfter aber wehren sie sich dagegen Von Malene Gürgen und Karsten Thielker Ausgabe vom 16.1.2016, Seite 45, Berlin Download (PDF)
Leben mit Multipler Sklerose Das Missempfinden des Thomas Worch Hat ihn die DDR krank gemacht? „Hundertprozentig.“ Der Autor Thomas Worch lebt ein zerbrechliches Leben. Nicht erst seit der Diagnose MS. Von Sabine Seifert 10.1.2016
Portrait Monika Grütters Ein anarchisches Reservoir Die Staatsministerin für Kultur und Medien sieht sich als „oberste Lobbyistin der Freiheit der Kunst“. Sie macht ihren Job unverkrampft. Von Christian Schneider 4.11.2015