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Die Staatsoper Berlin kann auch weiterhin bei den Aufführungen der Wagner-Opern „Rheingold“ und „Walküre“ lebende Kaninchen auf die Bühne holen. Das Verwaltungsgericht wies den Eilantrag eines Tierschutzvereins zurück, der den Einsatz der Tiere für tierschutzwidrig hält und dies durch das Veterinäramt unterbinden lassen wollte. In zwei Neuinszenierungen der beiden Opern von Richard Wagner an der Staatsoper werden 20 lebende Kaninchen zur Schau gestellt. Sie sollen ein Forschungslabor in der Götterburg Walhall symbolisieren. Nach Auffassung des Gerichts muss zwar die zuständige Behörde nach dem Tierschutzgesetz dafür sorgen, dass Tiere nicht zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltungen herangezogen werden, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind. Der Tierschutzverein habe in seinem Antrag aber nicht in ausreichender Weise glaubhaft gemacht, dass dies tatsächlich der Fall sei.

Die Bremer Stadtmusikanten, Wahrzeichen der Hansestadt, stehen jetzt auch in der israelischen Stadt Haifa. Die Statue aus Bronze wurde in der mehr als 4.000 Kilometer entfernten Hafenstadt eingeweiht. Gestaltet wurde die Figur, die keine Kopie des Originals darstellt, sondern eine Interpretation der traditionellen Musikanten zeigt, von der in Bremen lebenden Künstlerin Alexandra Catina. Gestiftet wurde sie durch Spenden von Bremer Unternehmen. Zwischen Bremen und Haifa besteht seit 1988 eine Städtepartnerschaft. Weitere Statuen der Stadtmusikanten stehen bereits im polnischen Danzig und in Riga in Lettland, beides ebenfalls Partnerstädte von Bremen.

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