: Amerikanische Diebe lieben Airbags
Die Zeiten, in denen es Autoknacker vor allem auf Stereoanlagen abgesehen haben, sind in den USA vorbei. Sie haben jetzt einen neuen „Renner“ gefunden: Airbags, die Sicherheits- Luftsäcke, die sich bei einem Frontalaufprall des Fahrzeuges automatisch aufblasen. Immer mehr Autotypen werden inzwischen serienmäßig mit Airbags aufgerüstet, manche nur auf der Fahrer-, viele aber auch auf der Beifahrerseite. Ein Airbag ist nur ein einziges Mal benutzbar. Bläst er sich bei einer kleinen Kollision auf, so muß er ersetzt werden. Und das ist teuer. Beim Ford Taurus zum Beispiel, dem im vergangenen Jahr meistverkauften Auto in den USA, kostet der Fahrerbag 600 Dollar, der Beifahrerbag 1.000. Bei Toyota kosten sie zwischen 900 und 1.100 Dollar. Und so ist wohl schon abzusehen, welches neue Extra die US-Autohersteller in nächster Zeit anbieten werden: den diebstahlsicheren Airbag.Foto: Archiv
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen