: Alternativen zum geschlossenen Heim
Eine „Einrichtung mit der Möglichkeit freiheitsentziehender Maßnahmen“ kündigte Bremens rot-grüne Landesregierung im Februar an. Dort sollten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben, die als besonders delinquent gelten.
Das Heim soll in Kooperation mit Hamburg betrieben werden – auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses in Bremen Blockland.
Im Bremer Koalitionsvertrag steht auch, dass das Heim nur die Ultima Ratio sein soll für diejenigen, die nicht durch intensivpädagogische Angebote „aufgefangen“ werden können. Diese sollen laut Vertrag ausgebaut werden.
In Bremen gibt es mit dem „Hotel Luley‘s“ eine ähnliche Einrichtung wie in Hamburg mit dem „Bullerdeich“. Allerdings wird diese kaum noch genutzt.
Eine kleine Gruppe lebt seit Oktober 2014 in einer Einrichtung des Ex-Boxers Lothar Kannenberg. Dieser ist mittlerweile mit 7 Projekten in Bremen vertreten.
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