■ Alaska: Große Schäden
London (dpa) – Die Ölpest durch den Tanker „Exxon Valdez“ hat die Tierwelt viel stärker geschädigt als bisher angenommen. Untersuchungen zeigen, daß die Überlebens- und Nachkommensrate vieler Arten seit der Katastrophe im März 1989 drastisch gesunken ist. Dies ist das Ergebnis eines Experten-Treffens in Anchorage (Alaska), über das die britische Zeitschrift New Scientist berichtet. Viele Jungrobben, die auf ölverschmutzten Stränden zur Welt kamen, verschwinden spurlos, ebenfalls eine Reihe von Killerwalen. Die Autopsie toter Robben ergab Nervenschäden, die denen menschlicher Opfer von Lösungsmittel-Mißbrauch ähneln.
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