Al-Kuds-Tag: Demonstrationen zu Nahost
Zum israelfeindlichen Al-Kuds-Tag am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan und dem Thema Palästina kamen am Samstagnachmittag laut Polizei insgesamt 600 Menschen zu drei Demonstrationen. Am Oranienplatz in Kreuzberg und am Potsdamer Platz waren es zwischen 250 und 300 Teilnehmern, am Brandenburger Tor rund 50. Die Demonstranten trugen palästinensische Fahnen, aber auch Flaggen vom Libanon und Jemen. Besondere Vorkommnisse und Festnahmen habe es nicht gegeben, so die Polizei. Eine Gegendemonstration zur Unterstützung Israels lief am Mittag mit 50 bis 100 Teilnehmern auf dem Ku’damm. Am Al-Kuds-Tag ruft der Iran jedes Jahr zur Eroberung Jerusalems auf. Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Hintergrund ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel während des Sechstagekrieges 1967. Bei Demos in früheren Jahren gab es israelfeindliche und antisemitische Sprechchöre. (dpa)
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