piwik no script img

■ AidsGeld für Bluter

Hannover/Bonn (dpa) – Die Arzneimittelhersteller und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wollen sich nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mit 100 Millionen Mark an dem geplanten Fonds zur Entschädigung von aidsinfizierten Blutern beteiligen. Nach Angaben des Blattes wollen sie das Geld nur zahlen, wenn sich auch der Bund und die Länder angemessen an dem Fonds beteiligen. Volker Beck von Bündnis 90/Die Grünen bezeichnete die Summe als „Frechheit“. Mit 100 Millionen Mark wollten sich Pharmaindustrie und DRK aus der Verantwortung freikaufen. So billig dürften sie nicht davonkommen.

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen