Transformation in Äthiopien Afrikas grüner Aufbruch
Kohlenstoffarme Zukunft: Mit E-Autos, Wasserkraft und Aufforstungen zeigt Äthiopien, welche Rolle Afrika in der globalen Energiewende spielen kann.
Illustration: Nontokozo Tshabalala
Journalist:innen aus Nigeria, Kenia, Südafrika, Ruanda und weiteren afrikanischen Ländern schreiben gemeinsam für die taz
Die Workshops: Seit 2017 konnten sich mehr als 70 Kolleg:innen aus etwa 40 Ländern Afrikas auf Einladung der taz Panter Stiftung und des Auswärtigen Amtes in Berlin begegnen. Fünf Workshops haben seither stattgefunden: zum Afrika-Schwerpunkt der deutschen G20-Präsidentschaft im Jahr 2017, zur Zukunft Nigerias 2019, zu den Folgen der Covid-Pandemie für das Verhältnis zwischen Afrika und dem Westen im Jahr 2021/22 sowie in den Jahren 2023/24 und 2026 zur Konkurrenz der Großmächte um Einfluss in Afrika. Christian Jakob aus der taz-Redaktion und Ole Schulz von der Panter-Stiftung leiten das Projekt.
Das Ziel: Dialog und Austausch fördern – was in dieser Form für afrikanische Journalist:innen sonst nur selten möglich ist. Denn gerade von internationalen Debatten sind sie oft ausgeschlossen. Reisen, selbst innerhalb Afrikas, sind oft kaum erschwinglich; für Recherchen oder die Teilnahme an Konferenzen außerhalb des Kontinents kommen enorme Hürden bei der Visa-Vergabe hinzu. So bleibt der Austausch zwischen Afrika und Europa trotz der geografischen Nähe und der gemeinsamen Geschichte oft eng begrenzt. Die taz Panter Afrika Workshops sollen dazu beitragen dies zu ändern.
Das Format: Seit 2021 finden die Workshops im Hybridformat statt: Während einer etwa halbjährigen Phase mit regelmäßigen Online-Sessions lernen die Teilnehmer:innen sich kennen, erkunden gemeinsam ein Thema und entwickeln ein Magazin. Am Ende kommen sie für zehn Tage zu Gesprächen, Seminaren, Trainings und der Vorstellung des Magazins nach Berlin und Brüssel.
Das aktuelle Thema: Afrika galt lange als Kontinent der Kriege, Krankheiten und Katastrophen. Doch inzwischen ist angesichts geopolitischer Verschiebungen und knapper Ressourcen ein neuer Wettbewerb globaler Mächte um Afrika entbrannt. Diese treffen auf zunehmend selbstbewusste afrikanische Akteur:innen, die die lange versprochene Partnerschaft auf Augenhöhe endlich umgesetzt sehen wollen.
Das Magazin: Seit Jahren entsteht bei jedem Workshop eine Ausgabe des jeweils etwa 60-seitigen, zweisprachigen Magazins „trans.continental“. Deren Texte erscheinen zudem auf Sonderseiten der taz und werden hier online veröffentlicht.
* **Ausgabe 3, September 2026:** *Global Powers, Local Realities – Africa’s Future Amid Global Powerplays and the Fight for Self-Rule*
* **Ausgabe 2, Januar 2024:** *Africa’s Future and the Competition of Global Powers*
* **Ausgabe 1, Mai 2022:** *African-European Reflections*
Die Magazine können bei der taz Panter Stiftung bestellt werden: Mail mit dem Betreff „Afrika-Magazin“ an stiftung@taz.de