5 dinge, die wir gelernt haben:
1 Großbritannien hört auf Trump
Eigentlich wollte die Regierung von Andy Burnham die Chagos-Inseln im Indischen Ozean, auf denen sie zusammen mit den USA eine Militärbasis unterhält, an Mauritius zurückgeben. Man wollte sich so eines Erbes aus der Kolonialzeit entledigen. Doch Donald Trump nannte den Deal am Rande der UN-Vollversammlung „furchtbar“. Daraufhin änderte man in London seine Meinung: Man wolle die Inseln jetzt doch erst mal behalten.
2 Trump ist Mamdani-Fan
Erstaunlich warme Worte fand der US-Präsident dagegen bei einem Treffen mit New Yorks linkem Bürgermeister Zohran Mamdani. Der habe das Potenzial, „ein großartiger Bürgermeister“ zu werden, sagte Trump. Das überrascht, denn die Vorstellungen der beiden von New York dürften unterschiedlicher kaum sein. Während Trump als Immobilienunternehmer kitschige Hochhäuser vor allem für Millionäre baute, arbeitet Mamdani an seiner Vision einer Stadt für alle. Mamdani lobte das Gespräch mit Trump als „produktiv“. Dieser stellte Bundesmittel für ein Großprojekt mit bezahlbaren Wohnungen in Aussicht.
3 E-Scooter bleiben gefährlich
Die neuesten Unfallzahlen sind insgesamt erfreulich: Im ersten Halbjahr 2026 sind weniger Menschen auf deutschen Straßen gestorben als noch im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Auto-, Motorrad-, Fahrrad- und Fußgängerunfälle ging zurück. Nur bei einer Fortbewegungsart stieg die Zahl der Toten: Bei Unfällen mit E-Scootern starben 28 Menschen und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Also besser Helm auf und Tempo runter!
4 Der Aufschwung kommt – vielleicht.
Es ist ein zartes Pflänzchen, aber die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich verbessert. Der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo Instituts kletterte im September auf 89,9 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2023. Gründe dafür seien die anziehende Nachfrage aus dem Ausland und gut gefüllte Auftragsbücher. Da drängt sich eine Frage auf: Ist die Lage womöglich besser als die Stimmung im Land?
5 Das Oktoberfest bricht Rekorde
Auf dem größten Volksfest der Welt werden auch in diesem Jahr wieder Rekorde aufgestellt. Vor allem bei den Preisen. Ganz vorne dabei ist Kufflers Weinzelt. Dort kostet der Liter Mineralwasser 15,33 Euro. Das Wasser ist damit teurer als die günstigste Maß Bier auf der Wiesn. Die gibt es für 14,80 Euro im Museumszelt. Das ist aber alles ein Schnäppchen im Vergleich zur teuersten Speise in diesem Jahr: In Käfers Wiesn-Schänke können Besucher eine 500-Gramm-Dose Imperial-Kaviar für schlappe 1.850 Euro bestellen. Zum gleichen Preis bekäme man immerhin 100 Grillhendl. (jap)
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